Von den staatlichen Überbrückungshilfen in der Coronakrise kommt kaum etwas bei den Soloselbstständigen an. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Von den 24,6 Milliarden Euro, die der Bund insgesamt für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung stellt, sind laut Bundeswirtschaftsministerium bis Ende September lediglich 41 Millionen Euro für Soloselbstständige bewilligt worden. Interessenvertreter der Einzelunternehmer führen die spärlich abfließenden Mittel vor allem auf die restriktiven Bedingungen des Bundes zurück. So dürfen Soloselbstständige das Geld nicht für ihren privaten Lebensunterhalt verwenden, sondern nur für Betriebskosten. Zudem muss der Antrag durch einen Steuerberater gestellt werden - was sich einige Soloselbstständige in der Krise nicht leisten können. "Die Hilfen sind handwerklich schlecht gemacht, so können sie nicht ankommen", sagt Andreas Lutz, Vorsitzender des Verbandes der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD). +++
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