Soldatenkameradschaft 1888 Fulda besteht seit 130 Jahren

Seit 130 Jahren besteht die Soldatenkameradschaft 1888 Fulda. Zwar kein Jubiläum im klassischen Sinne, aber dennoch ein Grund zu feiern. Denn in diesem Jahr wird sich der Traditionsverein eine neue Satzung geben, um sich dann im Vereinsregister eintragen zu lassen. Gefeiert wird mit einem am kommenden Wochenende mit Gottesdienst, Gedenkfeier und Kommers.

Am 22. Dezember 1888 haben 76 „Alt-Fuldaer“ Bürger, die am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teilgenommen haben, den „Alte Krieger-Kameradschaft 1888 Fulda“ gegründet. Der Verein überstand, im Gegensatz zu zahlreichen Dokumenten des Vereinsarchivs, den Ersten und Zweiten Weltkrieg und startete nach einer Karenzzeit von acht Jahren im Jahre 1953 in der neuen Bundesrepublik Deutschland wieder mit seiner Arbeit. Im Jahre 1978 änderte Verein seinen Namen in „Soldatenkameradschaft 1888 Fulda“. Mit der Umbenennung ging es dem Verein, der einer der ältesten der Barockstadt ist, darum, seine neue inhaltliche Identität sichtbar zu machen, nämlich weg von einem Kriegerverein, hin zu einem Verein, der sich für den inneren und äußeren Frieden einsetzt.

Die Feierlichkeiten, für die Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld die Schirmherrschaft übernommen hat, beginnen am Samstag, 15. September, um 10 Uhr mit einem feierlichen Pontifikalamt mit Diözesanadministrator Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez im Hohen Dom. Konzelebranten sind Militärdekan a.D. Monsignore Reinhold Kircher (Hünfeld) und Militärpfarrer Markus Ramisch (Militärpfarramt Stadtallendorf). Bei dem Gottesdienst wird auch des früheren Diözesan- und Militärbischofs Dr. Johannes Dyba gedacht, der an diesem Tag 89 Jahre alt geworden wäre. Im Anschluss geht es in einem Festzug mit klingendem Spiel des Musikvereins Istergiesel zum ITZ „Alter Schlachthof“, wo ein Mittagessen und anschließend ein Kommers stattfindet. Der Kommers wird musikalisch von den Fuldaer Stadtmusikanten gestaltet.

Am Sonntag, 16. September, findet am Ehrenmal im Ferdinand-Braun-Park eine Gedenkfeier statt. Militärpfarrer Markus Ramisch wird dabei die Ansprache halten. Die Soldatenkameradschaft wird zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten sowie an die verstorbenen Mitglieder, Wohltäter und Unterstützer einen Kranz niederlegen. Die Fuldaer Turmbläser gestalten die Feier musikalisch. Im Anschluss lädt der Verein ein zum Kameradschaftsschoppen mit Mittagessen in den Gasthof „Drei Linden“ am Neuenberg. Die Bevölkerung ist zu den öffentlichen Veranstaltungen im Hohen Dom und im Ferdinand-Braun-Park herzlich eingeladen. +++


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