Singendes, klingendes Schlitzerland beim 54. Chorkonzert

Schlitz. Wer sich am Samstagabend die Zeit genommen hatte, um ein kurzweiliges Programm des 54. Chorkonzertes der Sängerfreundschaft Schlitzerlandes zu erleben, der konnte genau so zufrieden, wie alle Mitwirkenden und an der Organisation Beteiligten, den Heimweg noch weit vor Mitternacht antreten. Es zeigte sich, dass der etwasvorverlegte Beginn des Programms und dessen zügige Abhandlung, erfreuliche Früchte tragen konnten. Der zum zweiten Male amtierende Vorsitzende Holger Eurich zeigte sich bei seinen Begrüßungsworten, pünktlich um 19,00 Uhr, erfreut, dass die Einladung zum Chorkonzert ein so großes Echo bei den Mitwirkenden und Gästen gefunden hatte. Seine besonderen Grüße galten Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, Stadtverordnetenvorsteher Walter Ritz und dem Direktor der Landesmusikakademie, Lothar. R. Behounek mit Anhang und Gattinen, sowie der Vorsitzenden des Sängerkreises Lauterbach, Karin Habl und dem Vertreter der heimischen Presse.

Holger Eurich sprach allen, die am Gelingen des Abends ihren Beitrag geleistet haben, ein herzliches Dankeschön aus: Allen Mitgliedern des Gemischten Chores Üllershausen, der Landesmusikakademie für die volle Unterstützung, Thomas Gabriel für die Tontechnik, der Gärtnerei Feick für den Blumenschmuck und dem Team von Horst Muhl für die Sorge um das leibliche Wohl. Seine Hoffnung auf einen gelungenen Abend, das kann man getrost festhalten, konnte sich anschließend rundum erfüllen.

Die Karawane zieht weiter…

So kurz, wie der Vorsitzende seine Worte formulierte, so kurz fasste sich auch Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer bei seinen Grußworten, der dem Wunsch auf eine zügige Abwicklung des Programms mit den Worten folgte: „Ich werde deshalb ganz auf ein Grußwort verzichten“. Aber mit besonderem Humor ankündigte, dass er sich als Verfasser einiger zu singender Reime angestrengt habe, wobei er sich an die Komposition der Kölner Röhner von 1998 anlehnte: Anstatt die Karawane zieht weiter, der Sultan…,..hatte zunächst als „Nichtsänger“ erstaunlich stimmgewaltig angestimmt: Die Karawane zieht weiter, gesungen wird jetzt, gesungen wird jetzt, gesungen wir jetzt…was schließlich vollstimmig mitgesungen wurde. Damit war es ihm gelungen, einen besonderen humorvollen Beitrag zum Beginn des Programms vorzugeben, dieser Humor setzte sich auch den ganzen Abend fort, verbunden mit der Freude am Gesang und der Musik.

Dreistündiges, musikalisches Programm

Den Anfang des insgesamt etwa dreistündigen, musikalischen Programms konnte der Kinderchor der Dieffenbachschule unter Susanne Weidmann mit drei Liedern und großer Begeisterung sowie mehr als 50stimmig wunderbar gestalten; es klang gegen 22,30 Uhr mit: „Im weiten deutschen Reiche“, angestimmt vom Gemischten Chor unter Christoph Eisenmeier und, vor allem im Refrain unterstützt von vielen Anwesenden und in großer Harmonie, aus. Bleibt noch vorab zu erwähnen, dass es Holger Eurich gelungen war, einen Gemischten Chor, der in der Landesmusikakademie anlässlich eines Workshops Quartier bezogen hatte, am Programm mitzuwirken, dies anstelle des leider verhinderten Kirchenchors Ober-Wegfurth.

Keinerlei Kritik ist angebracht

Wir hatten es bereits angekündigt, bei der Berichterstattung keinerlei kritische Anmerkungen zu den Vorträgen zu formulieren. Hans-Jürgen Schäfer: „Ein wunderschöner Chorabend, der das Können der Schlitzerländer Gesangvereine und Posaunenchöre in ihrer ganzen, breiten Vielfalt gezeigt hat. Manche Chöre sind mittlerweile sogar größer geworden, jüngere Sängerinnen und Sänger sind dazu gekommen. Das ist eine schöne Entwicklung. Dieser Abend war wieder ein musikalischer Genuss, den ich künftig auch nicht missen möchte. Ein Glückwunsch an alle Mitwirkenden“.

Lothar R. Behounek: „Das Laienmusizieren und –singen drückt beim jährlichen Treffen der Sängerfreundschaft Schlitzerland die Lebendigkeit und Vielseitigkeit des Singens und Musizierens aus. Man kann nur alle an diesem Abend Aktiven beglückwünschen und zurufen: Weiter so! Ich lade alle Interessierten ein, die Gesangsveranstaltungen der Landesmusikakademie zu besuchen! Wie heißt es so richtig: Lieder sind wie Brot—ein Grundnahrungsmittel“. Diesen Aussagen ist nichts hinzu zu fügen!” +++ fuldainfo – hans schmidt

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