Berlin. Der in der Bundesregierung für Sport zuständige Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat den Fall Özil zurückhaltend kommentiert. "Durch die Art und Weise wie das jetzt abgelaufen ist, mit welchen Äußerungen es auch begleitet wurde, gibt es in dem Fall jetzt eigentlich nur Verlierer", sagte Seehofer am Dienstag in Berlin am Rande der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes. Man könne aus dem Fall jedenfalls nicht den Rückschluss ziehen, dass die Integrationsfunktion des Sports gescheitert sei. Özil hatte am Sonntag seinen Rücktritt aus der DFB-Elf erklärt und heftige Rassismus-Vorwürfe erhoben, nicht nur gegen den DFB, sondern auch gegen Medien und Sponsoren. Ursprünglicher Auslöser des Eklats war ein Foto, das Özil kurz vor der WM zusammen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aufgenommen hatte.
Erdogan lobt Özil für Austritt aus DFB-Elf
Der türkische Präsident Erdogan hat nach eigenen Worten mit Mesut Özil telefoniert und ihn für dessen Austritt aus der deutschen Nationalmannschaft gelobt. Erdogan sagte am Dienstag nach einer Fraktionssitzung der AKP in Ankara vor Journalisten, er habe Özil angerufen und stehe hinter dessen Erklärung. Özils Haltung sei "national und heimatverbunden". Özil hatte am Sonntag seinen Rücktritt aus der DFB-Elf erklärt und heftige Vorwürfe erhoben, nicht nur gegen den DFB, sondern auch gegen Medien und Sponsoren. Ursprünglicher Auslöser des Eklats war ein Foto, dass Özil kurz vor der WM zusammen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aufgenommen hatte. +++







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Recht hat er wenigstens diesmal, der Seehofer! Aber einer der Verlierer ist Seehofer selbst! Sein unseliger Satz „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ hat seine Wirkung getan! Da hat auch Habeck vollkommen Recht!