Bern. Schweizer Banken haben Tausende herrenlose Konten gefunden, die nun geprüft werden. Demnach geht es um Konten, die seit dem Jahr 1955 oder früher bestehen und seit 1965 nicht mehr genutzt werden, berichtet die „Welt am Sonntag“. Die Prüfung könnte nach Einschätzung von Fachleuten neue Spuren zu Vermögen ergeben, welche die Nazis vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Sicherheit gebracht hätten. Eine Sprecherin der Schweizerischen Bankiervereinigung bestätigte, es gehe um „einige tausend Konten“. „Dies schließt alle nachrichtenlosen Kontobeziehungen zu Kunden in der Schweiz und überall im Ausland ein.“ Eine Verbindung zum Nationalsozialismus sei daher nicht zwangsläufig. Hintergrund der Prüfung ist eine neue gesetzliche Regelung. Demnach müssen Konten, „60 Jahre nach dem letzten Kontakt“ und 50 Jahre nachrichtenlos, offengelegt und veröffentlicht werden. Und zwar noch in diesem Jahr. Nach Lage der Dinge wird die Suche unzählige Konten mit kleinsten Geldbeträgen zutage fördern. Die Banken müssen jene heraussuchen, auf denen ein Guthaben von mehr als 500 Schweizer Franken verbucht ist. +++ fuldainfo
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