Schulz will mit SPD stärkste Kraft werden

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat am Sonntag den Willen bekräftigt, mit seiner Partei bei den kommenden Bundestagswahlen stärkste Kraft zu werden. Die CDU sei ein „Intriganten-Stadl“, so Schulz auf seiner ersten Rede nach der Nominierung als Kanzlerkandidat der SPD. „Ich trete mit dem Anspruch an, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden“, so der ehemalige Präsident des Europaparlamentes. Er wolle „die hart arbeitenden Menschen“ in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes stellen. „Die Menschen, die den Laden am Laufen halten, haben Respekt verdient“, so Schulz. Zudem forderte er einen sozialdemokratischen Finanzminister in Berlin und attackierte Bundesfinanzminister Schäuble (CDU). Dieser verspreche Steuersenkungen, die „am Ende nur den Reichen helfen“. Auch das Innenressort müsse wieder von der SPD besetzt werden: Die Union stelle seit zwölf Jahren den Innenminister und schaffe es „immer wieder, mit starken Sprüchen von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken“, so der designierte SPD-Chef. +++


Popup-Fenster

2 Kommentare

  1. Zwei Themen kann ich Herrn Schulz nur ans Herz legen, bei denen Gabriel, taktisch unklug und sachlich völlig unnötig, herumgeeiert ist (z.T. in falscher Kumpanei mit Seehofer?): die Ausländer-Maut der CSU und die Abschaffung des Soli)!
    Herr Schulz, bringen Sie zusammen mit der SPD-Bundestagsfraktion endlich diese Maut zu Fall und verweisen Sie sie wieder dorthin, wo sie herkommt und auch wieder hingehört: an die bayerischen Stammtische!

    Und bringen Sie am Beispiel des Soli wieder Glaubwürdigkeit in die Politik zurück: der Soli war eine temporäre Sonderabgabe!

    „Wenn die Maut von der EU wird gestoppt,
    tipp ich erfreut: die Unvernunft floppt.“
    https://youtu.be/sBom50KrkBk

  2. Klebt Anne Will machtgierig an ihrem Sessel? Leidet Sie an Selbstüberschätzung?
    Wenn, wie manche Medien bemerkten, nichts überraschendes in Anne Wills Sendung zutage trat, dann lag das wohl an Frau Will’s merkwürdigen, teilweise provozierenden Fragen, mit denen sie offensichtlich Schwachstellen von Schulz offenlegen wollte. Das gelang ihr nicht, insofern keine Überraschungen!
    Frau Will war Herrn Schulz nicht gewachsen.
    Hätte Frau Will doch nur mal bei ihren Fragen zur Abgrenzung von Merkel z.B. auf den Findungsprozess des Kanzlerkandidaten aufmerksam gemacht:
    sie hätte bemerkt, dass die Union ja noch gar keinen Kanzlerkandidaten gekürt hat!
    Aus Sicht der darüber fast sprachlosen Union: gemeines Drehbuch der SPD!
    Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4
    Viel Spaß beim Anhören!

    Nebenbei bemerkt: Die Medien scheinen nicht nur über den peinlichen Kanzlerkandidatenfindungsprozess der Union gütig hinweg zu sehen, sondern auch über den Prozess der Nachfolgeregelung von Seehofer in der CSU. Dagegen war das bei der SPD fast so friedlich und geräuschlos wie eine Papstwahl. Und noch dazu für 5 Führungspositionen auf einmal! Chapeau, SPD!
    Und da möge nochmal jemand behaupten, die Medien ständen mehrheitlich links. Das Gegenteil ist der Fall, wie auch diese Beispiele wieder zeigen!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*