Schüler beschäftigten sich auf Point Alpha mit dem Thema „Ost-West“

Zum Auftakt gab es eine Diskussionsveranstaltung

Unterricht einmal ganz anders: Eine besondere Erfahrung und ein ungewöhnliches Erlebnis war für die rund 100 Schülerinnen und Schülern der Von-Galen-Schule in Eichenzell, des Marianums Fulda und der Winfriedschule Fulda und für die Gäste von der Renovabis-Aktion der Besuch in der Gedenkstätte Point Alpha. Zum vorgegebenen Leitthema „Ost-West“ hatte die Point Alpha Stiftung mit Führungen durch die Ausstellungen im US Camp und im Haus auf der Grenze, Zeitzeugengesprächen, einem Workshop und einer Begehung entlang am „Weg der Hoffnung“ ein spannendes Programm zusammengestellt.

Der Kalte Krieg wie er am authentischen Geschichtsort förmlich greifbar ist, Gegensätzliches und Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West, der Lebensalltag gestern und heute, Ideologie, Glaube, Religion sowie auch europäische Perspektiven im Schatten des schrecklichen Krieges in der Ukraine waren Gesprächsthemen. Zum Auftakt gab es für die Jugendlichen eine Diskussionsveranstaltung mit Tomáš Holub, Bischof von Pilsen (Tschechische Republik), Bischof Viktors Stulpins aus Liepāja (Lettland) und Dr. Iryna Fenno, kürzlich aus der Ukraine geflüchtet und derzeit Stipendiatin in Berlin. Die Moderation der Veranstaltung lag in den Händen von Thomas Müller-Boehr von Renovabis, dem Hilfswerk der Katholischen Kirche für Osteuropa.

Begrüßt wurden die Schüler und Lehrer zu Beginn von Benedikt Stock (Geschäftsführender Vorstand der Point Alpha Stiftung), Steffen Jahn (Dezernat Weltkirche und missio), sowie Gunter Geiger (Direktor der Katholische Akademie im Bistum Fulda und Beirats-Vorsitzender der Point Alpha Stiftung). Gemeinsam mit Renovabis hatten diese Institutionen für die Organisation und den Ablauf des ausfüllenden Tagesprogramms gesorgt. +++ pm

Coronadaten

Letzte Aktualisierung: 02.10.2022, 05:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
780,5 ↓1745
Vogelsberg770,3 →814
Hersfeld
616,7 →741
Main-Kinzig569,4 ↓2411

Sie können uns jederzeit Leserbriefe zukommen lassen. Diskutieren kann man auf Twitter oder Facebook