Der Sanierungsbedarf beim deutschen Schienennetz wächst weiter. 2025 nahm der Investitionsrückstau inflationsbereinigt um weitere 2,6 Milliarden Euro zu und beläuft sich nun auf 136,5 Milliarden Euro, berichtet „Tagesspiegel Background“ unter Berufung auf aktuelle interne Unterlagen der DB InfraGO.
Der Rückstau sei „in den letzten Jahren stetig angestiegen“, heißt es in den Dokumenten des gemeinwohlorientierten Tochterunternehmens der Deutschen Bahn. Demnach gab es 2024 sogar den höchsten Anstieg der vergangenen neun Jahre überhaupt: um 6,9 Milliarden auf 134 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass allein in den beiden vergangenen Jahren fast zehn Milliarden Euro zu wenig in den Erhalt der zweitwichtigsten deutschen Verkehrsinfrastruktur flossen.
Die neuen internen Zahlenreihen zum aktualisierten Preisstand 2024 zeigen, dass es nur 2023 ein einziges Mal einen leichten Rückgang des Sanierungsstaus um 500 Millionen Euro auf 127,1 Milliarden Euro gegeben hat. +++
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