Schäuble wirbt für Merz im Kampf um CDU-Vorsitz

Allerdings lobt Schäuble auch die beiden anderen Kandidaten

Wolfgang Schäuble (CDU)
Wolfgang Schäuble (CDU)

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich im Kampf um den CDU-Vorsitz uneingeschränkt auf die Seite des Kandidaten Friedrich Merz gestellt. “Es wäre das Beste für das Land, wenn Friedrich Merz eine Mehrheit auf dem Parteitag erhielte”, sagte Schäuble der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. “Das würde es erleichtern, wieder zu einer Integration der politischen Kräfte zur Mitte hin zu kommen und unser System zu stabilisieren. Die politischen Ränder würden wieder schwächer.”

Schon seit längerem gibt es Berichte, Schäuble unterstütze Merz bei seiner Kandidatur. Allerdings hatte sich der Bundestagspräsident, der sich als mit Merz “seit langem persönlich befreundet” bezeichnet, noch nicht öffentlich auf ihn festgelegt, seit Angela Merkel am 29. Oktober verkündet hatte, nicht noch einmal für den CDU-Vorsitz zu kandidieren. Merz hatte daraufhin mitgeteilt, er wolle kandieren. Schäuble zeigt sich nun gegenüber der FAZ überzeugt, dass ein CDU-Vorsitzender Merz und Bundeskanzlerin Merkel in der Lage wären, gut miteinander zusammenzuarbeiten: “Das wären sie ganz sicher.” Allerdings lobt Schäuble auch die beiden anderen Kandidaten, Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. “Wir haben drei außergewöhnlich gute Kandidaten.”

Der Bundestagspräsident zeigt sich überzeugt, dass die Bundesregierung unabhängig vom Ausgang der Vorstandswahl am Freitag auf einem Parteitag in Hamburg fortbestehen wird. “Diese Regierung ist gewählt und zwar für noch drei Jahre.” Schäuble lobt in dem Interview die Leistung von Kanzlerin Merkel. “Die Amtszeit der Kanzlerin und Parteivorsitzenden Angela Merkel war und ist außerordentlich erfolgreich.” Er kommt gleichwohl zu der Auffassung: “Wie es auch schon bei Helmut Kohl war, so werden selbst sehr erfolgreiche Kanzlerschaften nach langer Zeit irgendwann zäh.” +++

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2 Kommentare

  1. Merz wird Deutschland ruinieren!
    Sie erinnern sich sicherlich daran, dass Herr Friedrich Merz nach seiner Intention die Steuererklärung auf einem Bierdecke erledigen lassen wollte. Dies impliziert logisch, dass Herr Friedrich Merz niemals im Leben eine Steuererklärung anfertigt haben kann! Herr Friedrich Merz ist auch laut Wikipedia durchs Mathe-Abi gerauscht! Gleich nach dem Abi, ohne eine große Ausbildung und ein Studium begann dann mit kleinerer Unterbrechung seine große Karriere als CDU-Berufspolitiker im Europaparlament bis hin in den Bundestag als Fraktionsvorsitzender der CDU! Dann kam der große Knick und Herr Friedrich Merz landete in der Finanzwirtschaft. Hier auch wieder eine große Karriere bis Black Rock, wo er dann Millionär wurde. Wie konnte dies so geschehen? Ganz einfach: Black Rock ist ein Finanz-Spekulations-Unternehmen, das über ein Vermögen von über 3 Billionen Euro verfügt (siehe Deutschland Ungleichland am 4.012. im RBB – fast so viel wie Deutschland – einige Quellen behaupten sogar, wie Deutschland, Großbritannien und die USA zusammen) und ganze Staaten, Rentenfonds und Unternehmen (…) ausplündert Pardon aufkauft (siehe Internet, siehe Film im RBB „Deutschland Ungleichland“,….). Daher weht nämlich der Wind, dass Merz Renten durch Aktien ergänzen lassen will. Vielleicht auch durch Einführung privater Rentenversicherungen, damit Black Rock diese dann später schlucken kann! Wenn Merz zum CDU-Vorsitzenden im Dezember des Jahres gewählt werden sollt, dann wird Deutschland wirtschaftlich ruiniert, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Apropos Schäuble und gleiche Brüder: Wussten Sie, dass Herr Wolfgang Schäuble, der lupenreine Demokrat laut einer Info des Finanzministern von Rheinland-Westfalen (siehe Sendung Hart aber fair mit dem Moderator Frank Plasberg vor geraumer Zeit) auf einer Steuer-CD der Schweiz gestanden haben soll?
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  2. Merz und Schäuble! Da haben sich wohl die Richtigen gefunden!
    Schäuble war auch in der alten GroKo die unmoralischste Instanz als Deutscher Finanzminister! Die Kanzlerin wußte schon, warum sie ihn uns nicht als Bundespräsident zugemutet hatte. Und das wiederholt!
    Schäuble war ein typischer Ankündigungsminister, ein Meister im Aussitzen und ein Beschützer derer, die schon viel haben. Man könnte ihn auch als falschen Fuffziger bezeichnen.
    Insofern wäre es höchste Zeit gewesen, diesen alten, verbitterten , erbarmungswürdigen Mann, der auf seine alten Tage sich nicht zu schade war, sich noch im Verbund mit Spahn, Strobl, Klöckner, und anderen als Merkel-Putschist zu gerieren, endlich aufs Altenteil zu schicken. Ich hätte da ein paar Vorschläge für ihn gehabt:
    https://youtu.be/TgAi7qkD8qg
    Aber die Union hatte in ihrer Versorgermentalität für Gleichgesinnte Schäuble noch auf den lukrativen Posten des Bundestagspräsidenten gehievt! Ebenso wie Seehofer auf den Posten als Innenminister! Will sie jetzt wirklich Merz auf den Posten als CDU-Vorsitzenden hieven? Einen Mann von gestern für die Probleme von morgen? Der SPD würde das guttun!

Demokratie braucht Menschen mit Mut!

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