Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will Griechenland derzeit nicht mit einer Verlängerung der Fristen beim laufenden Hilfsprogramm entgegenkommen. „Die griechische Regierung hat ja zuletzt am 20. Februar in der gemeinsamen Erklärung der Eurogruppe wieder bestätigt, dass sie das vereinbarte Programm im Wesentlichen erfüllen will“, sagte Schäuble im Interview mit dem „Deutschlandfunk“.
„Und das ist die Voraussetzung, dass wir dieses Programm erfolgreich abschließen können. Und der erfolgreiche Abschluss des Programms ist die Voraussetzung für alles, was danach kommen kann oder auch nicht kommen kann.“ Das Problem müsse in Griechenland gelöst werden. „Irgendwann müssen die Griechen auf einen Weg kommen, wo sie aus eigener Kraft sich das erwirtschaften, was sie sich leisten wollen.“
Unterdessen erklärte der griechische Innenminister Nikos Voutsis, Griechenland könne seine Schulden im Juni nicht bedienen: Die im kommenden Monat beim Internationalen Währungsfonds (IWF) fälligen Raten beliefen sich insgesamt auf 1,6 Milliarden Euro, sagte Voutsis am Sonntag dem griechischen Fernsehsender „Mega“. Das Geld sei schlicht nicht verfügbar. +++ fuldainfo
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