Berlin. Die Bundesregierung will die Steuerzahler schon ab Anfang 2016 bei der sogenannten kalten Progression entlasten. Das kündigte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble an. Hintergrund sind die steigenden Steuereinnahmen: Der jüngsten Steuerschätzung zufolge können Bund, Länder und Kommunen bis zum Jahr 2019 mit Steuermehreinnahmen in Höhe von rund 38 Milliarden Euro erwarten. Bisher hatte Schäuble eine Entlastung bei der kalten Progression abgelehnt: Derzeit gebe es aufgrund der niedrigen Inflationsrate kaum kalte Progression.
Steuerzahlerbund will weitere Steuerentlastung
Die angekündigte Steuerentlastung zum 1. Januar 2016 geht dem Bund der Steuerzahler nicht weit genug. Im Gespräch mit der „Bild“ erklärte Verbandspräsident Reiner Holznagel, die von Schäuble geplante Senkung um insgesamt 1,5 Milliarden Euro könne nur ein Anfang sein. „Eigentlich müssten die Steuerzahler um insgesamt acht Milliarden Euro entlastet werden.“ Das sei die Mehrbelastung durch die kalte Progression seit 2010. Holznagel forderte, der Abbau der kalten Progression „muss 2017 weitergehen“. +++ fuldainfo
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