Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sieht keine Gefahr eines Rechtsrucks für seine Partei. Zur Nominierung des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als CDU-Direktkandidat für den Bundestag in Südthüringen sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, eine Volkspartei müsse unterschiedliche Persönlichkeiten aushalten. "Hans-Georg Maaßen ist als Mitglied der CDU von einer Wahlkreisversammlung in Suhl mit 37 Stimmen als einer von 299 Direktkandidaten der Union aufgestellt worden. Sollte er von einer Mehrheit in diesem Wahlkreis gewählt werden, wird er einer von mindestens 598 Bundestagsabgeordneten sein." Die Grenze sei spätestens dort, "wo sich jemand rassistisch oder antisemitisch verhält", so Schäuble. Auch im Umgang mit der Werte-Union rät Schäuble seiner Partei zu Gelassenheit: "Die Werte-Union ist keine Vereinigung der CDU, hat also mit der CDU im Grunde nichts zu tun. Eine Mitgliedschaft dort ist aber allein noch kein Anlass für einen Parteiausschluss." +++
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