Schäuble: Keine Verhandlungen über neues Hilfspaket für Athen

Wolfgang Schäuble (CDU)

Istanbul. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat deutlich gemacht, dass bei dem Treffen der Finanzminister der Eurogruppe am Mittwoch kein neues Hilfsprogramm für Griechenland verhandelt werden soll. „Wir haben ein Programm“, sagte Schäuble am Dienstag nach dem G-20-Finanzministertreffen in Istanbul. Er forderte Athen auf, das bestehende Hilfsprogramm zu verlängern und wie ursprünglich geplant abzuschließen. Sollte Griechenland dennoch aus dem Programm aussteigen, „dann ist es eben vorbei“, so Schäuble. Er mahnte für das Eurogruppentreffen verbindliche Aussagen der griechischen Regierung über den weiteren Weg aus der Schuldenkrise an. Die bisherigen öffentlichen Verlautbarungen aus Athen seien eher verwirrend. +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Hintergrund für die harte Haltung von Schäuble ist die Angst, dass noch andere Länder auf einen Links-Kurs umschwenken, wenn man nachgeben würde. Also lässt man Griechenland und die Griechen über die Klinge springen, um anderen Ländern zu zeigen: Seht her, links wählen hilft euch auch nicht weiter. Eine solche radikale Politik wird sich eines Tages auch uns gegenüber rächen.

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