Sachsen-Anhalts Staatskanzlei wendet sich aus Datenschutzgründen von Facebook ab und legt die Landesseite mit 12.000 Abonnenten still. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“. Damit verzichte die Landesregierung auf einen öffentlichen Auftritt im beliebtesten deutschen Internetnetzwerk. Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei, nannte Facebooks Umgang mit Datenschutzfragen „nicht rechtskonform“. Es geht um personenbezogene Daten, die automatisch an den IT-Konzern übermittelt werden, wenn Internetnutzer die Facebook-Fanseite der Staatskanzlei anklicken. Es sei unklar, ob und an wen diese Daten übermittelt würden und wie sie gespeichert würden, kritisierte die Staatskanzlei. Facebook hat derzeit mehr als 30 Millionen Nutzer pro Monat in Deutschland. Laut der Staatskanzlei ist Sachsen-Anhalt das erste Bundesland, das diesen Schritt so konsequent geht. Immer wieder war Facebook zuletzt aus Datenschutzgründen in die Kritik geraten. +++
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