Das Essener Wirtschaftsforschungsinstitut RWI geht davon aus, dass der konjunkturelle Tiefpunkt in der Coronakrise überwunden ist. Man erwarte in diesem Jahr aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einen Einbruch des deutschen Wirtschaftswachstums um 5,8 Prozent, teilte das Institut am Mittwoch mit. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft dann wieder um 6,4 Prozent wachsen. Bei der Arbeitslosenquote erwartet das RWI, dass diese im laufenden Jahr 5,9 Prozent und im kommenden Jahr 5,3 Prozent betragen wird. Eine deutlich eingeschränkte Nachfrage, gesunkene Energiepreise und die temporäre Mehrwertsteuersenkung wirken sich laut RWI zudem auf die Inflation aus. Sie dürfte in diesem Jahr bei 0,2 Prozent liegen, im kommenden Jahr bei 1,3 Prozent. Die Defizite der öffentlichen Haushalte werden der Prognose zufolge unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen und ihrer enormen Kosten 2020 und 2021 voraussichtlich 176 bzw. 62 Milliarden Euro betragen. Die Stärke der Erholung werde „maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Pandemie in Deutschland und dem Rest der Welt abhängen“, sagte RWI-Konjunkturchef Torsten Schmidt. +++
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