Fulda. Philipp Gräf stammt aus der Thüringischen Rhön und interessiertsich schon seit seiner Kindheit für Natur und Naturschutz. Er studiert im sechsten Semester Ökologie und Umweltschutz an der Fachhochschule Zittau. Dort ist sein Schwerpunkt „Naturschutz und Landschaftsplanung“. Seit einem halben Jahr allerdings liegt sein Augenmerk auf dem Rotmilan. Im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön startete in 2014 ein groß angelegtes Rotmilan-Artenhilfsprojekt: im Rahmen des Umweltpraktikums der Commerzbank arbeitete Gräf für sechs Monate daran mit. Für seine anstehende Bachelor-Arbeit soll der Rotmilan eine Schlüsselrolle spielen. „Bei dieser Tätigkeit erlebe ich die Rhön aus einem ganz anderen Blickwinkel. Der praktische Einsatz ist eine sinnvolle Ergänzung zur Theorie an der Uni.“
Mit seinem Mentor Martin Kremer, stellvertretender Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats und Geschäftsführer des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön, Bastian Sauer, Leiter des Artenhilfsprojektes Rotmilan im Biosphärenreservat und Michael Schanze von der Jagd- und Erlebnisfalknerei kam Gräf jetzt in die Commerzbank Filiale nach Fulda, um dort zum Abschluss seines Praktikums ein lebendiges Beispiel seines Studienobjektes vorzustellen. Elke Schäfer, als Filialdirektorin für die seit vielen Jahren angebotenen Praktika auf der Wasserkuppe zuständig, begegnet der gefiederten Besucherin namens „Lucia“ mit Respekt: „Die Spannweite der Flügel ist mit anderthalb Metern doch sehr beeindruckend. Und ich freue mich über die gute Verbindung zu unseren Praktikanten und dem Biosphärenreservat. Als jemand, der selbst sehr naturverbunden ist, stehe ich voll hinter dem Praktikumskonzept. Wir fördern die Teilnehmer, aber fordern sie auch. Dass es den Praktikanten auf ihrem weiteren beruflichen Weg von Nutzen ist, beweisen die positiven Erfahrungen aus den zurückliegenden 25 Jahren“, unterstreicht die Bankerin.
Praktikant Gräf kann das nur bestätigen: „Das Praktikum ermöglicht den Transfer von der Theorie in die Praxis. Ich bin aktiv an Umwelt- und Naturschutzarbeit beteiligt und sogar auf einem Gebiet, das hervorragend zum Thema meiner Bachelor-Arbeit passt.“ +++ fuldainfo
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