Rot-rot-grüne Koalition – Riexinger: Die SPD hat kaum eine andere Option

Linken-Chef Bernd Riexinger
Linke-Parteichef Bernd Riexinger

Fulda. Wir hatten am Rande der Streiks bei Amazon in Bad-Hersfeld die Möglichkeit, mit dem Vorsitzenden der Linken, Bernd Riexinger, zu sprechen. Zum Wunsch, dass sich Oskar Lafontaine wieder mehr in die Partei einbinden lassen solle, sagte Riexinger: Er sei ein kluger Kopf und habe etwas zu sagen. Daher solle er sich auch einbringen. Wie lange es noch dauern würde, das auch im Bund „Rot-Rot-Grün“ eine Rolle spielt, könne er nicht sagen, Nun mache erst einmal Thüringen den Anfang. Danach käme vielleicht Sachsen-Anhalt und anschließend auch Mecklenburg-Vorpommern. Wenn es erst einmal mehrere rot-rot-grüne Landesregierungen gäbe, könne das durchaus Einfluss in der Bevölkerung und den anderen Parteien haben, meinte Riexinger. Und man müsse schon sehen, dass die SPD kaum eine andere Option hat. Entweder bleibe sie auf alle Ewigkeit Juniorpartner bei Merkel oder sie geht diesen Schritt mit. Riexinger betonte, „Rot-Rot-Grün“ sei kein Selbstzweck. Er sagte: „Wir wollen ein Politikwechsel hin zu mehr sozialer Politik und Verteilungsgerechtigkeit. Die Linken haben auch dann eine Bedeutung, wenn sie nicht regieren.“ Beim TTIP werde die Demokratie und Verbraucherschutz Rechte aushöhlt. Zur Armut von Kindern sagte Riexinger, es müsse einem den Zorn in die Adern treiben, dass es in einem der reichsten Länder immer noch Kinderarmut gäbe. Was Riexinger sonst noch sagte, sehen sie im Video +++ fuldainfo

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