CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat in der Debatte über den Umgang mit Geimpften in der Coronakrise jene kritisiert, die von "Sonderrechten" sprechen. "Es geht nicht um Sonderrechte. Es geht um die Rechtfertigung von Einschränkungen. Wenn man das Sonderrechte nennt, dann zeigt das, dass im Denken etwas verrutscht ist; dass man die Situation der Einschränkung für den Normalfall hält und die Situation, dass der Bürger frei ist, für den Sonderstatus", sagte Röttgen der "Welt". Unter anderem hatte Gesundheitsminister Jens Spahn von "Sonderrechten" gesprochen, auch Innenminister Horst Seehofer (CSU) sprach sich gegen eine Unterscheidung von Geimpften und Nicht-Geimpften aus. "Ich finde, die Frage, wie Geimpfte leben können, wird fälschlicherweise moralisch debattiert. Ich finde es wichtiger, darüber unter pragmatischen Gesichtspunkten zu reden", so Röttgen. Seiner Auffassung nach kann eine Gleichbehandlung nicht dauerhaft erfolgen. "Natürlich muss man Schlüsse daraus ziehen, wenn jemand andere nicht mehr gefährden kann. Wenn die praktischen Fragen gelöst sind und es für die Einschränkungen keinen sachlichen Grund mehr gibt, dann müssen sie aufgehoben werden." +++
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