Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht weiterhin keine Trendwende bei der Entwicklung der Corona-Lage in Deutschland. "Die Lage bleibt weiterhin sehr angespannt", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Donnerstag. Auch wenn es in den letzten Wochen gelungen sei, die Fallzahlen zu stabilisieren, infizierten sich immer noch zu viele Menschen mit dem Virus. Die Zahlen seien weiterhin zu hoch. "Sie befinden sich auf einem Plateau, aber sie sinken noch nicht spürbar", so Wieler. Die Gesundheitsämter seien zunehmend erschöpft. Es gebe zudem immer mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen. Das RKI hatte am frühen Donnerstagmorgen 22.046 neue Corona-Fälle gemeldet, das waren rund 1,0 Prozent weniger als am Donnerstag sieben Tage zuvor. Damit bewegen sich die Neuinfektionen weiter in einer recht stabilen Seitwärtslage. Allerdings meldete das Institut mit 479 Toten binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus wieder einen der höchsten Werte im bisherigen Verlauf der Pandemie. In den kommenden Wochen müsse man mit vielen weiteren Todesfällen rechnen, so Wieler. +++
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