RKI meldet 76414 Corona-Neuinfektionen – Wieder Höchstwert

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 5,97

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 76.414 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 44 Prozent oder 23.444 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche und nun schon zum wiederholten Mal mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 75.961 neuen Fällen binnen eines Tages und war erst kürzlich erreicht worden, alle paar Tage wird die Höchstmarke weiter nach oben geschoben. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 419,7 auf heute 438,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 774.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 213.000 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 357 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.737 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 248 Todesfällen pro Tag (Vortag: 226). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 100.476. Insgesamt wurden bislang 5,65 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 5,97

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 5,97 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 5,79, Freitag letzter Woche ursprünglich 5,34). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. Wirklich vergleichbar sind nur die unkorrigierten Werte in Bezug zum gleichen Tag der Vorwoche, ansonsten gibt es Wochentagsverzerrungen. So gibt es beispielsweise sonntags fast immer zunächst einen niedrigeren Wert als am Samstag, weil am Wochenende besonders viele Meldungen erst später eintrudeln. Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Thüringen (18,91). Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (13,34), Bayern (9,52) und Mecklenburg-Vorpommern (9,25). Bremen (7,20), und Baden-Württemberg (6,25) sind in der G  ruppe der Länder mit einer Rate zwischen 6 und 9. Darunter jetzt Sachsen (5,99), Hessen (4,59), Nordrhein-Westfalen (4,37), Schleswig-Holstein (4,36), Brandenburg (3,83), Rheinland-Pfalz (3,76), Berlin (3,63) und das Saarland (3,25). Unter 3 liegen weiterhin nur Niedersachsen (2,89) und Hamburg (2,27). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,12, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,35, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,87, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,47, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,51 und bei den Über-80-Jährigen bei 28,69 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gilt. Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden. +++

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