RKI meldet 7050 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 54,5

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 7.050 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 49 Prozent oder 2.322 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 51,6 auf heute 54,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 77.600 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 28.000 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 3 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 109 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 16 Todesfällen pro Tag (Vortag: 16). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.976. Insgesamt wurden bislang 3,87 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Lambrecht hält 2G-Regelung für verfassungswidrig

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat Bedenken gegen Pläne einzelner Bundesländer, im Herbst Freiheiten nur für Geimpfte und Genesene zuzulassen. „Jeder Eingriff in Freiheitsrechte muss gut begründet und verhältnismäßig sein“, sagte sie der „Welt am Sonntag“. Sie sehe nicht, wie man diese Beschränkung mit dem Infektionsschutz rechtfertigen könne. Es mache einen Unterschied, ob ein Gastronom im Rahmen seiner Vertragsfreiheit nur Geimpfte und Genesene bediene oder ob der Staat so etwas vorgebe, so die SPD-Politikerin. Lambrecht sagte außerdem, dass sowohl ein weiterer Lockdown als auch die Wiederauflage der Bundesnotbremse nicht mehr denkbar seien. „Ich kann mir einen neuen Lockdown nicht vorstellen. Er wäre auch kaum zu rechtfertigen, wenn ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist“, so die Ministerin.

Studie: Homeoffice hat wegen Cyberangriffen Milliarden gekostet

Millionen Deutsche wurden in der Coronakrise ins Homeoffice geschickt, wodurch viele Firmen wesentlich anfälliger für Cyberangriffe wurden. Die deutsche Wirtschaft habe im vergangenen Jahr dadurch einen Schaden von 52 Milliarden Euro erlitten, so eine Analyse des Institutes der deutschen Wirtschaft in Köln. 2019 lag der Schaden noch bei 21 Milliarden Euro. Viele Mitarbeiter seien auf das Homeoffice nicht richtig vorbereitet worden. „Zu oft gab es keine Firmen-Laptops, keine Schulungen, keine Sicherheitskonzepte“, sagte IW-Ökonomin Barbara Engels der „Bild am Sonntag“. „Das Homeoffice wurde zum Einfallstor für Hacker, die in großem Stil Daten gestohlen, Netzwerke lahmgelegt und Unternehmen erpresst haben.“ +++


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