RKI meldet 7.556 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen 7.556 vorläufig Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 6,4 Prozent oder 516 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche, als 8.072 Neuinfektionen binnen eines Tages offiziell veröffentlicht worden waren. Allerdings waren letzten Mittwoch 600 Nachmeldungen aus NRW enthalten, rechnet man die hinaus gab es einen Anstieg um 1,1 Prozent. Zudem kann es sein, dass die Daten im Laufe des Tages nochmal aktualisiert werden. Die 7-Tage-Inzidenz sank von 59 auf 57. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Daten von rund 129.600 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 34.300 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 560 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 3.195 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 456 Todesfällen pro Tag. Am Vortag lag dieser Wert bei durchschnittlich 493 Corona-Toten innerhalb der letzten sieben Tage. Auf den Intensivstationen wurden unterdessen am frühen Mittwochmorgen 3.331 Covid-19-Patienten intensiv behandelt. Am Dienstagmittag waren es 3.352.

Stiftung Patientenschutz gegen Auswahlmöglichkeit bei Impfstoffen

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat eine Auswahlmöglichkeit bei Impfstoffen abgelehnt und das Mittel des Herstellers Astrazeneca gegen Vorbehalte verteidigt. „Alle Impfstoffe haben ein reguläres Zulassungsverfahren durchlaufen und sind hochwirksam. Wie bei jedem anderen Serum können Reaktionen auftreten“, sagte Brysch der „Rheinischen Post“. Das sei bei Biontech/Pfizer ebenso wie bei Moderna und Astrazeneca der Fall. „Gleichsam schützen die Vakzine vor schweren Krankheitsverläufen“, so Brysch. Er sprach sich gegen eine Auswahlmöglichkeit aus: „Für die nächsten Monate bleibt absehbar, dass nicht ausreichend Impfstoffe zur Verfügung stehen.“ Deshalb müsse priorisiert werden. „Solange das so ist, kann es keine Wahlmöglichkeiten geben“, sagte Brysch. Wegen unzureichenden Datenmaterials des Herstellers Astrazeneca für die über 65-Jährigen sei die Entscheidung des Bundesgesundheitsministers richtig gewes en, den Impfstoff zunächst nicht dieser Altersgruppe anzubieten. +++


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