RKI meldet 66884 Corona-Neuinfektionen – Wieder Höchstwert

Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 5,74 - Hessen 4,43

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 66.884 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 27 Prozent oder 14.058 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche und nun schon zum wiederholten Mal mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 65.371 neuen Fällen binnen eines Tages und war erst kürzlich erreicht worden, alle paar Tage wird die Höchstmarke weiter nach oben geschoben.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 399,8 auf heute 404,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 685.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 194.400 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 335 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.494 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 213 Todesfällen pro Tag (Vortag: 208). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 99.768. Insgesamt wurden bislang 5,5 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 5,74

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 5,74 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 5,60, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 5,15). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. Bund und Länder hatten sich zuletzt darauf verständigt, dass ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gilt. Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden. Laut der vorläufigen Daten überschreiten aktuell Thüringen (18,58), Sachsen-Anhalt (12,66) und Bayern (9,49) die höchste Stufe. In der 2G-Plus-Kategorie liegen jetzt neben Mecklenburg-Vorpommern (7,26) auch Bremen (6,62) und Baden-Württemberg (6,28). Sachsen (5,20), Hessen (4,43), Schleswig-Holstein (4,36), Brandenburg (4,15), Nordrhein-Westfalen (3,96), Rheinland-Pfalz (3,46), Berlin (3,25), Saarland (3,15) überschreiten die erste Warnstufe. Hamburg (2,92) und Niedersachsen (2,70) liegen noch darunter. +++

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