RKI meldet 10813 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 153,7

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 588 Todesfälle

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 10.813 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 3,2 Prozent oder 340 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 154,8 auf heute 153,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche steigt, der Inzidenzwert aber gleichzeitig sinkt, ist nur möglich, weil das RKI aktuell zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hat, die in die Inzidenzwertberechnung nicht mehr eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 221.600 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 59.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 81 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 588 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 84 Todesfällen pro Tag (Vortag: 91). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.833. Insgesamt wurden bislang 4,62 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz sinkt dritten Tag in Folge – 3,29

Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist den dritten Tag in Folge gesunken. Das RKI meldete am Dienstagmorgen zunächst 3,29 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Montag ursprünglich: 3,46). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 1,36, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,68, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,47, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,17, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 4,62 und bei den Über-80-Jährigen bei 15,06 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert. In Baden-Württemberg ist beispielsweise ein Wert von 8,0 über alle Altersgruppen eine erste Hürde, ab 12,0 gilt eine Alarmstufe.

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