Linken-Chef Bernd Riexinger hat im Zuge der Proteste der Bewegung "Extinction Rebellion" in Berlin gefordert, der Bundesregierung Druck zu machen. "Es muss schnell gehandelt werden. Wir haben noch zwölfeinhalb Jahre Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen, die die Klimaerwärmung um mehr als zwei Grad verhindern. Was die Bundesregierung bisher vorgelegt hat, entspricht überhaupt nicht diesem Anspruch", sagte Riexinger am Montag im ARD-Mittagsmagazin. Riexinger begrüßte, dass es das erste Mal eine junge Generation gebe, die "für ihr eigenes Überleben, ihre Zukunft auf die Straße" gehe und verwies auf die weltweiten Proteste von "Fridays for Future" vor zwei Wochen. "Das sollten wir als Politiker befürworten", so Riexinger. Er sprach sich zudem für Formen des zivilen Ungehorsams aus. Das gehöre dazu, "um dem Protest Nachdruck zu verleihen." Zudem sagte er, dass "Extinction Rebellion" bisher keine Gesetze gebrochen habe. Die viel größere Grenzüberschreitung sehe er bei der Bundesregierung, "die hier die Zukunft einer ganzen Generation verspielt. Dort findet die eigentliche Grenzüberschreitung statt, das eigentliche Fehlverhalten", so Riexinger. +++
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