RhönEnergie Fulda ist auf einem guten Weg

Fulda. Die RhönEnergie Fulda-Gruppe ist mit dem im vergangenen Jahr erzielten Ergebnis zufrieden. Trotz vieler Herausforderungen im energiewirtschaftlichen Umfeld blickt das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft. Die Mitglieder des Kommunalen Trägerausschusses nahmen diese Botschaft mit Interesse zur Kenntnis.

Anhand von Daten und Fakten gaben die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer den Teilnehmern der Sitzung einen differenzierten Überblick über die Entwicklung der Gruppe im Jahr 2017. Trotz einer schwierigen Marktlage und teilweise unbefriedigenden ordnungspolitischen Bedingungen fiel das Ergebnis der Gruppe besser aus als geplant. Der Konzernumbau schreitet weiter voran. Für alle relevanten Geschäftsfelder wurde eine zukunftsgerichtete Strategie entwickelt, deren Umsetzung in die Praxis erfolgreich begonnen hat. Die Optimierung der Prozessabläufe sowie insbesondere auch der IT-Systeme der Gruppe zeigt bereits die gewünschte Wirkung: Die internen Kosten sinken und die Qualität der Leistungen steigt.

Die Mitarbeiterschaft des vor fünf Jahren fusionierten Unternehmens wächst weiter zusammen. Wenn ab dem Herbst 2019 alle für die Kunden relevanten Einheiten im Löhertor unter einem Dach arbeiten, wird sich der Zusammenhalt noch verstärken. Die Baumaßnahmen für die neue Unternehmenszentrale verlaufen planmäßig. Noch in diesem Jahr soll das Richtfest gefeiert werden. Zunehmend setzt die RhönEnergie Fulda auf digitale Angebote für ihre Kunden. So wird das Geo-Portal zunehmend genutzt und in Kürze soll auch die Kundenzeitung „Energie für uns – mein Magazin“ elektronisch erscheinen, noch breiter aufgestellt als bisher.

Innovative Wege geht das Unternehmen auch mit dem neuen Stromtarif „RhönStrom Extra E-Bike“: Wer diesen speziellen Tarif für zwei Jahre abschließt, finanziert sich damit ein E-Bike. Den Gutschein im Wert von 2.500 Euro können die Kunden bei kooperierenden Fahrradhändlern für ein E-Bike ihrer Wahl einsetzen. Als erste Partner angeschlossen sind zunächst die A7 Bikestores in Uttrichshausen und Fulda. Als Einzelbeispiele für die insgesamt erfreuliche Entwicklung führen die Geschäftsführer die erfolgreiche Umsetzung der diversen Photovoltaik-Projekte an. Auf den Dächern mehrerer Immobilien der Gruppe, darunter das Freibad Rosenau, das Wasserwerk Frankfurter Straße und das Heizkraftwerk Ziehers, erzeugen nun PV-Anlagen umweltgerecht Strom. Bemerkenswert ist ferner, dass die eigene Bio-Erdgas-Anlage in Kleinlüder (Biothan) in diesem Jahr erstmals seit Inbetriebnahme schwarze Zahlen schreibt, was in der Energiebranche anerkennend zur Kenntnis genommen wird.

„In Summe sind wir als Gruppe auf einem guten Weg. Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und den kommunalen Partnern für die Unterstützung“, kommentiert Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH. Dr. Arnt Meyer fasst die Kernaussage des gemeinsamen Berichts vor dem Kommunalen Trägerausschuss so zusammen: „Die Gruppe konnte 2017 ihre wettbewerbliche und finanzielle Situation festigen und so die Grundlagen für zukünftigen Erfolg stärken.“ +++


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2 Kommentare

  1. „Mal sehen, was die Zukunft so bring“

    Mit ihren Visionen, Totalüberwachung und weiter steigende Energiekosten.

  2. Zwei Dinge in der Zukunft werden sicher spannend sein:

    1; die Einführung des ersten Elektrobusses in Fulda auf der „Studentenlinie“, den ich sicher sofort ausprobieren werde, falls ich bei der Einführung noch einen Sitzplatz ergattern kann.

    2; die Frage, wann endlich der technische Fortschritt bei der Ablesung von Strom- und Gaszählern im privaten Bereich Einzug hält. Denn die technischen Voraussetzungen für eine Online-Ablesung, also eine Verbindung des Zählers mit dem Internet zur jederzeitigen Ablesung sind gegeben. Fragt sich nur, wann man das umsetzt. Denn dann könnte man den Kunden noch viel passgenauer entsprechende Tarife anbieten, da z.Bsp. der Strompreis tageszeitlich sehr schwankt. Bisher haben Kunden noch nichts davon. Aber (siehe oben) theoretisch könnte sich das ändern. Dann würde allerdings auch die Ablesung vor Ort Mitte Dezember und die Berechnung dann mit diesen Werten zum Jahresende entfallen.

    Mal sehen, was die Zukunft so bringt ;-)

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