RhönEnergie Fulda-Gruppe ab 2019 am Standort Löhertor

Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand / Neubau geplant

Fulda. Die RhönEnergie Fulda wird im Frühjahr 2019 in eine neue Immobilie der Greve-Gruppe am Standort des jetzigen Einkaufszentrums Löhertor umziehen und damit die Unternehmen des Konzerns an einem Ort vereinen. Die gesamte Unternehmensgruppe zieht in die neue Immobilie, die gewerblich-technischen Mitarbeiter arbeiten zukünftig in der Fuldaer Daimler-Benz-Straße. Die entsprechenden Gespräche mit Eigentümern bzw. Immobilienentwicklern wurden nun erfolgreich beendet. Die RhönEnergie Fulda wird für die frei werdenden Liegenschaften in der Innenstadt (Bahnhofstraße, Heinrichstraße, Rabanusstraße und Rangstraße) Nutzungskonzepte entwickeln und künftig auf ein langfristiges Mietmodell in einem Neubau der Greve-Gruppe setzen.

So könnte die neue Zentrale aussehen. Dies ist aber lediglich ein Entwurf.
So könnte die neue Zentrale aussehen. Dies ist aber lediglich ein Entwurf.

Ein Ansprechpartner für viele Leistungen

„Für uns ist der Schritt in mehrfacher Hinsicht vernünftig“, erklärt der Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, Martin Heun: „Wir wollen unsere Produkte und Dienstleistungen noch weiter verzahnen. Bisher war es rein räumlich nicht machbar, alle unsere Unternehmen an einem Ort zusammenzuführen. Der Kunde erwartet aber heute, dass wir Leistungen aus einer Hand anbieten und er nur noch einen Ansprechpartner hat. Da viele unserer künftigen Geschäftsfelder ohnehin mehrere Organisationsbereiche im Konzern betreffen, müssen wir deswegen noch sehr viel enger und bereichsübergreifend zusammenarbeiten. So treten wir nach außen noch deutlicher als Unternehmensgruppe auf.“

Weiterhin zentral erreichbar

Ein starkes Argument: die Nähe zum Kunden. Heun: „Wir gehen dorthin, wo der Kunde ist. Deswegen wird es natürlich auch am neuen Standort eine persönliche Kundenberatung geben. Das ist unsere Stärke.“ So entsteht ein innerstädtischer Anlaufpunkt für alle Kundenfragen bei guter Verkehrsanbindung und mit besseren Parkmöglichkeiten. „Hier können wir alle unsere Angebote vernetzen, der Kunde hat nur noch einen Ansprechpartner. Als wichtigster Energie- und Umweltdienstleister hier in der Region ist das unser Alleinstellungsmerkmal“, erklärt der Geschäftsführer.

Noch engere Zusammenarbeit möglich

Intern habe die Zusammenführung große Vorteile: „Die Mitarbeiter des gesamten Konzerns werden an einem Standort vereint. Im Gegenzug bündeln wir auch unsere technische Kompetenz dort, wo sich auch Lager, Werkstatt und technischer Fuhrpark befinden: Alle technisch-gewerblichen Mitarbeiter kommen in die Daimler-Benz-Straße.“ Für das Miteinander sei das gemeinsame Arbeiten entscheidend, so Heun: „Der direkte Austausch von Kollege zu Kollege ist für eine gesunde Unternehmenskultur unbezahlbar.“ Aus kaufmännischer Sicht sei der Umzug ebenfalls vernünftig, wie Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer betont: „Wirtschaftlich ist es mehr als sinnvoll, nicht vier verschiedene Liegenschaften für Verwaltungszwecke zu unterhalten.“ Martin Heun: „Uns ist bewusst, dass wir mit dieser Entscheidung eine grundlegende Veränderung auf den Weg bringen. Genauso wie sich jedoch beide Vorgängerunternehmen der RhönEnergie Fulda immer wieder neu erfinden mussten, um sich den Gegebenheiten des Marktes anzupassen, entspricht unsere Unternehmensgruppe mit dem Umzug veränderten Kunden- und Marktbedürfnissen. Damit sichern wir unseren langfristigen, zukünftigen Erfolg.“ +++ fuldainfo

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5 Kommentare

  1. Wenn die RhönEnergie das Ganze gut plant, könnte sogar noch ein Gewinn herausspringen. Und die Stadt wäre ein lästiges Problem, was schon seit vielen Jahren nervt los.

    An der Begründung zum Umzug muss man noch etwas feilen, aber da fällt uns sicher noch was Besseres ein wie: Die Aussicht ist dort einfach besser. 😉

  2. Das klingt nach einer Gefälligkeit der Stadt, der Greve-Gruppe gegenüber, um die Bauaktivität ein wenig voranzutreiben. Außerdem lässt sich mit so einem Immobiliengeschäft, Verkauf der ursprünglich genutzten Gebäude, Wechsel zur Miete, die Bilanz schön aufhübschen. Vielleicht springt ja mal wieder eine Sonderdividende für Stadt und Landkreis dabei heraus.
    Der praktische Nutzen dieses Standortwechsels jedenfalls erscheint mir fraglich in Zeiten moderner Kommunikationsmittel. Auch verstehe ich nicht, wo Synergieeffekte zwischen Busbetrieb, Netztechnik und Breitbandmarketing vorhanden sein sollen. Klingt mehr nach einer politischen als nach einer wirtschaftlich sinnvollen Entscheidung.

  3. Interessante Entwicklung. Allerdings hatte die Rhönenergie erst vor wenigen Jahren das Sparkassengebäude in der Rabanusstrasse für 8 Mio. Euro gekauft und danach umbauen lassen. Das Argument damals hieß übrigens man müsse aus rechtlichen Gründen die Netzsparte räumlich getrennt von Vertrieb usw. unterbringen.

    Ich bin gespannt, ob sich für die (Büro-) Immobilien in der Innenstadt eine adäquate, wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung finden lässt.

    Die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum ist, das wissen wir aus Frankfurt, unwirtschaftlich, weil baulich sehr aufwendig.

    Ende 2015 haben Landkreis und Stadt Fulda gemeinsam das Hauptpostgebäude gekauft, wo nun erhebliche Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Wäre vielleicht sinnvoll gewesen, wenn Stadt und Kreis vorher mit ihrem Unternehmen Rhönenergie über eine sinnvolle Nachnutzung der nun freiwerdenden Gebäude gesprochen hätten.

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