Nach den bundesweit einheitlichen Monitoringstandards könnte die im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nachgewiesene Wölfin GW4868f bald als sesshaft eingestuft werden. Voraussetzung dafür ist ein erneuter genetischer Nachweis des Tieres nach dem 17. März 2026, wie das Wolfszentrum Hessen mitteilte.
Im aktuellen Monitoringjahr, das am 1. Mai 2025 begonnen hat, wurden im Bereich Bad Hersfeld, Friedewald und Heringen (Werra) vermehrt Wolfsnachweise dokumentiert. Genetische Untersuchungen hatten bereits ergeben, dass mehrere gemeldete Wildtierrisse auf die Wölfin zurückzuführen sind. Auch ein bestätigter Nutztierangriff Ende Dezember 2025 in der Gemeinde Friedewald wurde dem Tier zugeordnet.
Das Wolfszentrum beobachtet die Entwicklung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg weiterhin aufmerksam. Die Behörde ruft die Bevölkerung dazu auf, Hinweise auf mögliche Wolfsaktivitäten zu melden. Dazu zählen Sichtungen, Fotos oder andere Beobachtungen, die auf die Anwesenheit eines Wolfs hindeuten könnten. +++
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