Rammler: Sitz der RE-Fulda wäre ideal für Franz-Erhard-Walther Museum

Kultur statt Kommerz

Fulda. Franz Erhard Walther zählt zu den weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern mit vielen internationalen Ausstellungen. Er war unter anderem bei der Documenta in Kassel, dem Museum of Modern Art |MOMA| in New York und den Nationalmuseum |Reina de Sofia| in Madrid vertreten. Bei der diesjährigen Biennale in Venedig wurde er als bester Künstler mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet. Außerdem ist der Preisträger des diesjährigen Kunstpreises der Stadt Aachen.

Professor Franz Erhalt Walther wurde vor 77 Jahren in Fulda geboren und hat hier mit Freunden zusammen 1958 de „Jungen Kunstkreis“ gegründet. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt der Künstler mittlerweile wieder in Fulda am Frauenberg. Schon zur Amtszeit von Oberbürgermeister Dr. Hamberger gab es Überlegungen in Fulda ein Franz- Erhard- Walther- Museum für zeitgenössische Kunst einzurichten. Schon früher als viele Andere in Fulda hat Wolfgang Hamberger die Bedeutung der Kunst von F.E. Walther erkannt und ja auch die Installation der Stahlsockel mit den „Raumformen für Fulda“ vor dem Stadtschloss, Dom und Paulustor möglich gemacht hat.

Nach den Ehrungen und Auszeichnungen ist die Zeit jetzt dafür gekommen, diese Idee zu verwirklichen. Mit einem Kunstmuseum besteht die Chance für die Schaffung eines überregionalen kulturellen Highlights mit enormer Anziehungskraft. Der ideale Ort für ein solches Museum stellt nach Ansicht von Walter Rammler, der Sitz der Rhönenergie – ehemals Üwag- in der Bahnhofstraße, dar. Dieses Gebäude wird ja bekanntlich frei und soll verkauft werden. Der Landkreis und die Stadt Fulda als Hauptanteilseigner der Rhönenergie GmbH sollten ihren Einfluss nutzen, die leerwerdende Immobilie unter dem Motto „Kultur statt Kommerz“ zum Nutzen aller Fuldaer Bürger weiter zu verwenden.

Betreiber des Museums könnte eine Stiftung sein, die Finanzierung mit Mitteln von privaten Mäzenen, Bund, Land und Kommunen dürfte aufgrund des internationalen Renommees von Prof. Franz Erhard Walther kein Problem sein. Die Idealbesetzung für die Leitung dieser Stiftung wäre der Altbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger. +++

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1 Kommentar

  1. Absolut richtig. Volle Unterstützung für dieses Projekt. Derartige Aspekte fehlen in Fulda wie Wasser in der Wüste. Man muss nur mal nach Kassel oder Frankfurt fahren, um zu erkennen, dass andere Städte – ganz in der Nähe – uns da weit voraus sind.

Demokratie braucht Teilhabe!