Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) plädiert dafür, den Unterricht in seinem Bundesland bald wieder aufzunehmen. "In den nächsten Wochen planen wir, schrittweise die Schulen in Thüringen zu öffnen, wenn wir trotzdem die Pandemie eindämmen können", sagte Ramelow dem Nachrichtenportal T-Online. Zugleich widersprach er den Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Öffnung der Schulen für Grundschüler. "Die Empfehlungen der Leopoldina, Grundschüler bald wieder in die Schulen zu lassen, mögen wissenschaftlich richtig sein. In der Praxis wäre das unklug, weil mit den Kleinen schwerer die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sind", so der Linken-Politiker weiter. Zunächst müsse man sicherstellen, dass man Schulabschlüsse wie das Abitur oder den Realschulabschluss realisieren könne. Dafür müssten die Schulen zuerst genutzt werden, so der thüringische Ministerpräsident. Er erklärte zudem, es spiele in den Verhandlungen "keine Rolle", dass er der einzige linke Ministerpräsident sei. "Es geht jetzt um die Gesundheit der Menschen und darum, möglichst viele Leben zu retten, nicht um Parteipolitik", sagte Ramelow dem Nachrichtenportal. +++
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