Pubquiz der Stadt-Schlüchtern lockt viele junge Menschen an

„Frag doch mal die Stadt For Future“ mit super Resonanz

Die Macher und Moderatoren des Pubquiz zusammen mit den beiden Gewinnern (von links): Nico Bensing, Robin Krack, Udo Gärtner, Matthias Möller und Tim Schätzke. Foto: Stadt Schlüchtern

Unkonventionelle Wege sind nichts Neues für die Stadt Schlüchtern. Nach der Bürgerbeteiligungsveranstaltung „Frag doch mal die Stadt“ startete im Café Blümchen noch am selben Abend eine völlig neue Reihe: das Pubquizformat „Frag doch mal die Stadt For Future“. Es richtet sich vor allem an junge Menschen und soll ihnen die Möglichkeit geben, mitzureden und mitzugestalten. Und das wortwörtlich: Denn der Sieger darf einen Tag lang den Bürgermeister begleiten.

Das Schlüchterner Café war am Samstagabend gut gefüllt, Bürgermeister Matthias Möller bestens aufgelegt. „Klasse, dass hier so viel los ist. Dann lasst uns mal über die Stadt Schlüchtern und über unsere Stadtteile sprechen. Mich interessiert besonders, was euch umtreibt.“

Jeder Tisch bildete eine Team – insgesamt waren es fast 20 Gruppen mit jeweils vier oder fünf Leuten, die bei „Frag doch mal die Stadt For Future“ mitspielten. Auf einem großen Monitor wurden in „Wer wird Millionär“-Manier die Fragen und jeweils vier Antwortmöglichkeiten eingeblendet. Moderiert wurde das Pubquiz von Tim Schätzke (Gandayo) und Nico Bensing (Bensing & Reith). Die beiden führten durch den Abend und bezogen das Publikum immer wieder mit ein.

Das Ziel von „Frag doch mal die Stadt For Future“ ist laut Möller: „Wir wollen mit euch über Stadtentwicklung sprechen. Wenn ihr dann auch noch Lust auf Kommunalpolitik bekommt, umso besser.“ Und genau so kam es dann auch bei der gut eineinhalbstündigen Veranstaltung – die jungen Leute hatten keinerlei Berührungsängste, jeder tippte fleißig mit, viele stellten ihre Fragen. Die Stimmung war locker und die Themen vielseitig: Es ging um aktuelle Projekte wie das Kultur- und Begegnungszentrum, um die Schaffung neuen Wohnraums, aber auch um die Anzahl der Stadtverordneten oder um die Frage, welche Parteien überhaupt im Schlüchterner Parlament sitzen.

Zu gewinnen gab es etwas Außergewöhnliches: Das Siegerteam durfte entscheiden, wer aus seinen Reihen für einen Tag lang das Amt des Bürgermeisters kennenlernen und eigene Ideen mit einbringen kann. Erst im Stechen gab es die Entscheidung – die Schätzfrage lautete: „Wie viele Schülerinnen und Schüler pendeln täglich circa nach Schlüchtern ein?“ Die Antwort: 3700. Am nächsten dran war das Team „Acisbrunnen“ – es entsendet das Duo Robin Krack und Udo Gärtner, bekannt als Erfinder des „Goliath“-Speichersystems. Sie werden Bürgermeister Matthias Möller einen Tag lang begleiten.

Der Rathauschef betonte abschließend: „Ich bin sehr glücklich über die super Resonanz. Wir haben mit diesem Format Menschen erreicht, die wir auf anderen Wegen nicht erreicht hätten.“ Und genau darum gehe es bei „Frag doch mal die Stadt For Future“. Der Start dieser neuen Reihe verlief also sehr vielversprechend – eine Fortsetzung dürfte schon bald folgen.

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