Berlin. Der stellvertretende Geschäftsführer von Pro Asyl, Bernd Mesovic, hält die Absicht der Innenminister, die Asylverfahren für Kosovaren durch zusätzliches Personal des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge auf 14 Tage zu reduzieren, für unrealistisch. „Die Richtung stimmt“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Wir waren die ersten, die gesagt haben, dass es im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu wenig Personal gibt. Aber Personal muss man anwerben, finden und schulen. Man kann nicht davon ausgehen, dass binnen drei Monaten in einer Sturzgeburt 350 neue Asylentscheider da sitzen werden.“ Die Einarbeitungszeit betrage etwa neun Monate. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wo in den vergangenen Wochen Tausende Asylbewerber aus dem Kosovo ankamen, sollen deren Anträge nun innerhalb von zwei Wochen abgearbeitet werden. Das beschlossen die Innenminister am Freitag in einer Telefonkonferenz. +++ fuldainfo
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