Die geplante Portoerhöhung soll zunächst nur Verbraucher, Handwerker und Kleinunternehmen treffen. Für Großkunden wie Versicherungen, Banken, Telekom-Anbieter und Behörden plant die Post dagegen höhere Rabatte, die die Preiserhöhung bis zum Jahresende ausgleichen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Auf die begünstigten Großversender entfällt der Löwenanteil aller Briefe. Sie bekommen jetzt schon einen hohen Nachlass (Teilleistungsrabatt), in der Spitze mehr als 40 Prozent auf das übliche Porto. "Die Portobudgets unserer Großkunden für dieses Jahr sind in der Regel festgelegt. Daher möchten wir vermeiden, dass sich unterjährig die Preise für Teilleistungen ändern", sagte ein Postsprecher der FAZ. Anders als das Porto für Kleinversender muss sich die Post die Großkundenpreise nicht von der Regulierungsbehörde genehmigen lassen. Am Mittwoch will das Bundeskabinett über die neue Porto-Verordnung entscheiden. Sie überlässt es bisher der Post, ob sie auch die Großkundenpreise anhebt. +++
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