Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zurückhaltend auf einen Vorschlag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, Winfried Kretschmann, zur Unterbringung junger Asylbewerber reagiert. Der Grünen-Politiker hatte sich dafür ausgesprochen, Flüchtlinge, die in Gruppen Straftaten begehen, von Großstädten fernzuhalten und im Land zu verteilen. Der Gedanke, einige von ihnen "in die Pampa" zu schicken, sei nicht falsch, sagte der Grünen-Politiker in einem Interview. Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow sagte dazu dem "Handelsblatt", eine "Gruppentrennung" könne hilfreich sein. "Dieses stellt sich in der Realität aber als kaum umsetzbar dar." Denn Mobilität führe zur Rückkehr in die Gruppe. "Insofern wäre es nötig, in der Pampa für Beschäftigung zu sorgen. Ohne diese würden Intensivtäter auch dort Straftaten begehen." Er halte daher "eine schnelle, vorgezogene Abschiebung von Intensivtätern für geboten", sagte Malchow weiter. "Das würde sich präventiv auch in der Gruppe herumsprechen und disziplinieren." Junge Männer seien "in der Regel kriminalistisch eine Problemgruppe", fügte der GdP-Chef hinzu. Das verstärke sich noch durch Alkoholkonsum und fehlende Arbeit. +++
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