Der Fasching lockt zahlreiche Besucher auf die Straßen – besonders zu den Umzügen kommen viele Feiernde. Ende Januar trafen sich Vertreter der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval e.V. (IGMK) und des Karneval-Verbandes Kurhessen e.V. im Innenministerium, um über Sicherheitskonzepte zu sprechen. Das Landespolizeipräsidium schickte daraufhin Anweisungen an alle Polizeistellen in Hessen.
„Unsere Ordnungskräfte passen besonders gut auf“, sagte Innenminister Roman Poseck in Wiesbaden; „nach den furchtbaren Vorfällen in Mannheim, Solingen, Magdeburg und Aschaffenburg haben wir mehr Beamte eingesetzt und kontrollieren strenger – das gilt auch für den Fasching.“ „In Hessen bereiten sich alle Sicherheitskräfte gründlich auf den Fasching vor und sorgen dafür, dass jeder ausgelassen feiern kann.“
Unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten erstellen Polizei und Organisatoren zusammen Sicherheitspläne. Sie passen diese an aktuelle Lagen an und achten auf besondere Umstände in den Regionen. Im Moment gibt es keine Anzeichen für geplante Terroranschläge während des Faschings – ein allgemeines Risiko besteht aber immer. Die Behörden arbeiten daran, mögliche Gefahren abzuwehren. Die Anwesenheit vieler Polizisten schreckt außerdem Sexualstraftäter ab und verringert Überfälle, Gewalt und Taschendiebstähle.
Spezialeinheiten und zusätzliche Einsatzkräfte stehen in Hessen bereit, falls sie schnell gebraucht werden. „Die Behörden tun alles für maximale Sicherheit bei den Veranstaltungen. Auch in angespannten Zeiten sollen Traditionen weiterleben und Feiern stattfinden. Ich danke allen Einsatzkräften für ihren Dienst und wünsche den Karnevalisten eine tolle fünfte Jahreszeit.“ +++

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