In Berlin hat die Polizei am Freitag die Räumung einer Wagenburg an der sogenannten „Köpi“ gestartet. Kurz nach 10 Uhr rückten mehrere Hundert Polizeibeamte mit Panzern und Schweißgerät an und bahnten sich den Weg durch eine vier Meter hohe Wand. Auch Wasserwerfer standen bereit. Der Bereich um die Köpenicker Straße 133 bis 137 wurde abgesperrt, dahinter protestieren Hunderte Menschen gegen die Räumung. Das Gebäude mit der Hausnummer 137 wird heute als linksautonomes Wohnprojekt und Kulturzentrum genutzt und ist von der Räumung nicht betroffen, der Garten wird aber mittlerweile illegal als Wagenplatz genutzt, dort lebten zuletzt etwa 30 Personen. Der aktuelle Besitzer will an der Stelle des Wagenplatzes nach eigenen Angaben ein neues Gebäude errichten und hat eine Baugenehmigung. +++
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