Großschlag gegen den Drogenhandel in Mittelhessen: Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mittelhessen haben am Dienstag in Laubach eine professionell betriebene Indoor-Cannabisplantage ausgehoben. Grundlage des Einsatzes war ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Gießen. Vorausgegangen waren seit gut einem Jahr laufende Ermittlungen der Gießener Kriminalpolizei wegen des Verdachts des illegalen Betäubungsmittelhandels. Diese umfangreichen Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats K34 mündeten nun in der Festnahme von zwei Tatverdächtigen, die inzwischen in Untersuchungshaft sitzen.
Als die Polizei am Dienstagmorgen mit der Durchsuchung einer Lagerhalle begann, versuchten die beiden Männer zu fliehen. Zu Fuß ergriffen sie die Flucht, doch die gut vorbereiteten Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung auf. Die Beamten holten die Flüchtigen ein und nahmen sie vorläufig fest. Verletzt wurde bei dem Zugriff niemand.
Im Inneren der Lagerhalle stießen die Ermittler auf eine professionell betriebene Cannabisplantage. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um rund 1.400 Cannabispflanzen. Der geschätzte Marktwert der Drogen beläuft sich auf etwa zwei Millionen Euro. Mit Unterstützung einer Technischen Einsatzeinheit stellten die Beamten die Pflanzen sowie umfangreiches Zubehör sicher. An dem erfolgreichen Einsatz war eine zweistellige Anzahl an Einsatzkräften beteiligt.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei albanische Staatsangehörige im Alter von 29 Jahren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurden beide einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle gegen die dringend Tatverdächtigen. Beide Männer befinden sich nun in Justizvollzugsanstalten. +++

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