Pläne der Krankenkassen und Kommunen – Gassigehen soll doppelt belohnt werden

Fulda. Nun endlich scheint es anerkannt zu werden, dass das tägliche Gassigehen mit den treuen Vierbeinern nicht nur gesundheitsfördernd ist, es soll, so war zu erfahren, sogar doppelt belohnt werden. Einerseits könnten die Krankenkassen mit einer Beitragsermäßigung, die begrüßenswerten Aktivitäten bezüglich der Gesundheit belohnen und andererseits, sollten die Hunde- und Hundeführerinnen den Nachweis der täglichen Bewegungen erbringen können, soll es Überlegungen bei den Verantwortlichen der Kommunen geben, diese Aktivitäten zusätzlich mit dem Erlass, oder zumindest mit einer Ermäßigung der Hundesteuer zu belohnen.

Da durch die täglichen Bewegungen die Gesundheit gefördert und die Behandlungskosten für die Krankenkosten erheblich gesenkt werden könnten, scheinen diese Pläne begründet und in Bälde umsetzbar zu sein. Da es sich die wenigsten Kommunen aber, wegen der angespannten Kassenlage nicht leisten könnten, auf sichere Einnahmen, wie die Hundesteuer, zu verzichten, warte man dort zunächst ein anstehendes Gerichtsurteil bezüglich der Erhebung einer Pferdesteuer ab. Wie das Foto auch zeigt, könnte die Pferdesteuer ein verständliches Wunschdenken der Kommunalpolitiker sein, um bei der Umsetzung der aktuellen Pläne bezüglich des Hundesteuererlasses, oder -ermäßigung, diese geringeren Einnahmen mehr als kompensieren zu können. Schon einmal hatte es Überlegungen gegeben, tägliche Bewegungsaktivitäten besonders zu belohnen. +++ fuldainfo – js

Print Friendly, PDF & Email
Teeling Pot Still Release Germany
Donnerstag, 18. Juli 2019 von 18:00 bis 22:00

Rhönblick - Landhotel, Restaurant & Countrypub
Entdecke die
Calciumpower
in Dir.
DER SCHATZ DER RHÖN.
Umlaufend ist auf den Ring der Verlauf der Fulda graviert.
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Einmal am Tag!
Und wenn es ganz wichtig ist!
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

3 Kommentare

  1. Da werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen – die Hundesteuer ist eine Lenkungssteuer, die die massenhafte Anschaffung von Hunden verhindern soll. Wenns um die Gesundheit geht, könnten die Krankenkassen Hundekosten im Rahmen der Präventionsangebote bezuschussen, oder den besuch einer Hundeschule fördern. Das käme dann auch dem Allgemeinwohl zugute, denn es gäbe mehr aufgeklärte Besitzer und vernünftig erzogene Hunde.

  2. Schade, wieder ein untauglicher Versuch, Pferde- und Hundebesitzer gegeneinander aufzuhetzen. Das wird nicht gelingen, zumal viele beides gleichzeitig sind. Steuern auf Tiere zu erheben kann niemals die Zustimmung eines wahren Tierfreundes finden. Natürlich ist Hundehaltung gesund, das gleiche gilt aber erwiesenermaßen auch für den Reitsport!

  3. Richtig: Es ist gesundheitsfördernd, mit dem Hund Gassi zu gehen. Wieso es allerdings “verständlich” sein soll, eine Pferdesteuer einzuführen entbehrt jeder Logik.
    Genauso wie das Gassi-Gehen ist es gesundheitsfördernd, mit dem Pferd sportliche Aktivitäten auszuüben.
    Da die Gemeinden fast alle Probleme mit ihren Finanzen haben, sollten sie mal Ursachenforschung für deren Entstehung betreiben, aber nicht immer die Kosten auf Tierhalter umlegen!

Demokratie braucht Teilhabe!