Pkw-Markt startet mit leichtem Minus ins Jahr

Der Anteil benzinbetriebener Neuwagen überwog trotz Einbuße mit 57,6 Prozent

Auto in der Stadt

Der Pkw-Markt in Deutschland ist mit einem leichten Minus ins Jahr 2019 gestartet. 265 702 Neuzulassungen bedeuten gegenüber dem Januar des vergangenen Jahres einen Rückgang um 1,4 Prozent. Gut zwei Drittel (66,8 Prozent / plus 1,6 Prozent) entfielen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes auf gewerbliche, ein Drittel (33,1 % / -7,0 %) auf private Zulassungen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Pkw lag nach dem neuen WLTP-Messverfahren bei 158,7 Gramm pro Kilometer.

Bei den deutschen Marken legte Ford mit 14,6 Prozent am stärksten zu, gefolgt von Smart (+7,6 %) und Audi (+3,7 %). Porsche erfuhr mit 53,8 Prozent weniger Neuzulassungen den stärksten Rückgang. Auch BMW (-7,5 %), Opel (-6,6 %), VW (-6,5 %) und Mercedes-Benz (-4,3 %) blieben deutlich unter dem Vorjahreswert. Anteilstärkste Marke blieb aber Volkswagen mit 19,1 Prozent.

Bei den Importmarken zeigte sich mit 117,5 Prozent bei Tesla der größte prozentuale Zuwachs. In der Summe ging es hier aber nur um 137 Autos. Zuwächse von mehr als 30 Prozent zeigten sich bei Subaru (+46,5 %) und Volvo (+39,7 %). Rückgänge von mehr als 30 Prozent wiesen Nissan (-39,9 %), Honda (-34,6 %) und Alfa Romeo (-31,6 %) auf. Skoda war mit einem Neuzulassungsanteil von 5,5 Prozent die stärkste Importmarke.

Am stärksten stieg die Nachfrage nach Oberklasse-Fahrzeugen. Sie legten mit 35,7 Prozent am stärksten zu. Zweistellige Zugewinne zeigten sich auch bei den Segmenten Utilities (+31,4 %), SUV (+16,1 %) und Wohnmobile (+10,1 %). Die Neuzulassung von Sportwagen nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26,3 Prozent ab. Mit einem ebenfalls zweistelligen Minus endete der Januar bei den Mini-Vans (-19,5 %), in der Mittel- (-18,4 %) und in der Kompaktklasse (-11,1 %). Die Kompaktklasse war trotz des Rückgangs das anteilstärkste Segment (21,2 %), dicht gefolgt von den SUV (20,4 %).

Der Anteil benzinbetriebener Neuwagen überwog trotz Einbuße mit 57,6 Prozent (-8,1 %). Der Anteil der Dieselneuzulassungen (34,5 %) stieg leicht um 2,1 Prozent. 4648 neue Elektrofahrzeuge bedeuten einen Zuwachs von 68,2 Prozent und einen Anteil von 1,7 Prozent. 15 171 Hybridfahrzeuge bedeuten ein Zulassungsplus von +66,4 Prozent und führten zu einem Anteil von 5,7 Prozent. Für die darunter befindlichen 2119 Plug-in-Hybride schloss der Januar allerdings mit einem Minus von 26,2 Prozent und einem Anteil von 0,8 Prozent. Ein Anteil von 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffart Erdgas (245 Pkw/-71,7 %), 0,3 Prozent waren flüssiggasbetrieben (898 Pkw/+123,4 %).

Am Nutzfahrzeugmarkt zeigten sich überwiegend positive Vorzeichen. Zweistellig zeigten sich die Neuzulassungssteigerungen bei den Zugmaschinen (+44,2 %), darunter Sattelzugmaschinen (+45,0 %), Lastkraftwagen (+13,3 %) und Omnibusse (+12,0 %). Die Motorradneuzulassungen stiegen um 4,5 Prozent auf 4520, während die Zahl der neuen Kraftfahrzeuganhänger um 1,4 Prozent auf 18 910 zurückging. Die Anzahl der Besitzumschreibungen lag mit 662 262 Halterwechseln auf dem Niveau des Vorjahresmonats (-0,1 %). Zugewinne gab es bei Lastwagen und Pkw, Rückgänge bei Krafträdern und Omnibussen. +++ Pkw-Markt startet mit leichtem Minus ins Jahrampnet/jri

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