Fulda. Am 31. Dezember 2015 endet das bundesweite Projekt „Perspektive 50plus“. Anlässlich dessen - lud am Donnerstagabend Ulrich Nesemann vom Amt für Arbeit und Soziales des Landkreises Fulda ins Propsteihaus Petersberg ein, um auf dem 7. Fuldaer Unternehmerforum - zehn erfolgreiche Jahre „Perspektive 50plus“ Revue passieren zu lassen.
Hauptreferent der Abschlussveranstaltung war neben Projektleiter Ulrich Nesemann, Prof. Dr. Frank Unger von der Hochschule Fulda zum Thema: „Erfolgreiche Integration älterer Arbeitnehmer: Was wirkt wirklich?“. Daneben sprachen Landrat Bernd Woide (CDU), Prof. Dr. Frank Unger, Projektleiter Ulrich Nesemann, Regionalberaterin der gsub – Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH Ingrid Knoll, Kreishandwerksmeister Klaus Gerhard sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunk in einer von Hermann Diel moderierten Podiumsdiskussion über die Veränderungen der Arbeitsmarktpolitik.
Angestrebte Ziele waren bei Beginn von „Perspektive 50plus“ 2005: Eine Verbesserung der Chancen Älterer auf dem Arbeitsmarkt und eine dementsprechende Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit mit einer einhergehenden Reintegration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt. Aufgabe, langzeitarbeitslose Männer und Frauen zwischen 50 und 64 Jahren in den Arbeitsmarkt zu integrieren, bleibe auch nach Auslaufen von „Perspektive 50plus“ bestehen. Laut dem Fazit von Landrat Woide, könnten die gewonnenen Erfahrungen mit dem Bundesprojekt - auf neue Herausforderungen einer aktiven Arbeitsmarktpolitik übertragen werden.
Wie Nesemann am Donnerstagabend bekundete, sei es durch eine kontinuierliche Arbeit im Team, motivierte Kunden, engagierte Betriebe sowie einem funktionierenden Netzwerk gelungen, die Chancen Älterer auf dem heimischen Arbeitsmarkt deutlich zu verbessern. Demnach habe sich im Projektzeitraum die Anzahl älterer, langzeitarbeitsloser Männer und Frauen, um über 400 Personen verringert. Mit dem Projekt „Perspektive 50plus“ konnten seit 2005 im Landkreis Fulda - rund 1900 langzeitarbeitslose Männer und Frauen erfolgreich in den Arbeitsmarkt reintegriert werden. Landrat Bernd Woide sprach demzufolge von einem - nicht nur für die Region Fulda, in dieser eine besondere Akzentuierung, da sich viele der Kooperationspartner doch kennen, bestünde - gelungenen Projekt; Daneben sprach Woide allen Beteiligten seinen Dank für ihr Engagement aus. +++ fuldainfo | jessica auth
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