New York. Frankreich hat eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage in Aleppo beantragt. Das teilte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault mit. Die Kampfhandlungen in der Stadt müssten so schnell wie möglich beendet werden. Die Sitzung des UN-Sicherheitsrats soll noch am Dienstagabend stattfinden. Zuvor hatte der französische Präsident François Hollande bei einem Besuch in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Forderung nach humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung bekräftigt. Nach Angaben des syrischen Militärs stehen die Regierungstruppen und ihre Hilfsmilizen kurz vor der Einnahme Aleppos. Die Vereinten Nationen berichteten über Gräueltaten an der Zivilbevölkerung im Osten der Stadt. So soll die syrische Armee gezielt gegen die Bewohner vorgehen. Russland lehnt unterdessen eine sofortige Waffenruhe ohne Vorbedingungen in der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo weiter ab. Moskau werde einer Feuerpause erst zustimmen, wenn zuvor Korridore für den Abzug von Kämpfern und Zivilisten aus dem belagerten Rebellengebiet vereinbart seien, betonte der russische Außenminister Sergej Lawrow. +++
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