Papst bittet um Vergebung für Kindesmissbrauch durch Priester

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat die Opfer von Kindesmissbrauch durch Priester um Vergebung gebeten. “Ich fühle mich gerufen, um Vergebung zu bitten für alles Böse, für all den Schaden, den einige Priester angerichtet haben, für die Fälle von sexuellem Missbrauchvon Kindern”, sagte er am Freitag vor Kinderschützern, die er im Vatikan empfangen hatte. Die Kirche sei sich des persönlichen und moralischen Schadens, den die Priester verursacht hätten, bewusst. “Wir wollen uns nicht zurückziehen, was die Behandlung dieses Problems und die Strafen, die verhängt werden müssen, betrifft”, so der Papst. Darüber hinaus verurteilte er die Rekrutierung von Kindersoldaten und Sklavenarbeit, die Kinder leisten müssten. Dagegen gelte es zu kämpfen. +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Südafrika hat vor vielen Jahren das Unrecht und die Gewalt, die in der Zeit der Apartheid den Schwarzen Menschen angetan wurde, mittels einer sog. “Wahrheitskomission” aufgearbeitet.

    Das war für alle Beteiligten nicht einfach, jedoch gelang es hier offenbar, Täter und Opfer zusammenzuführen und begangenes Unrecht so aufzuarbeiten, daß es keinen Bürgerkrieg gab.

    Eine solche Idee einer Wahrheitskommision für die Opfer von Pädophilie in der katholischen Kirche, in der Opfer und Täter in Begleitung von Therapeuten zusammenkommen, wäre vielleicht ein Ansatz, Heilung herbeizuführen und den Tätern bewußt zu machen, welches Unrecht sie begangen haben und welchen Schaden sie angerichtet haben.

    Die Täter – Opfer Konfrontation ist ein Bereich, der leider viel zu selten angewendet wird, um Menschen, die Opfer von Straftaten wurden, zu helfen.

    Und eines sollte man hier auch mal erwähnen: Daß der letzte Papst, Benedikt, von seinem Amt zurückgetreten ist, hat auch damit zu tun, daß er über all diese Vorgänge innerhalb seiner Kirche genau Bescheid gewußt hat, denn er war vor seiner Zeit als Papst Chef der Glaubenskongregation und bekam daher all diese Vorgänge auf seinen Schreibtisch. Es ist für einen Außenstehenden daher wohl schwer vorstellbar, unter welchem Druck er stand und welche Last er mit diesem Wissen herumgeschleppt hat.

    Die Kirchen sind meiner Ansicht nach deshalb nach wie vor in der Pflicht, diese Dinge mit einem Maximum an Offenheit aufzuarbeiten. Es wird Zeit!

    Verschweigen und Vertuschen schadet dabei nur uns allen!

    Und die Täter müssen begreifen lernen, was sie getan haben!
    NUR SO kann man solches Unrecht in Zukunft vielleicht verhindern!

Demokratie braucht Teilhabe!