Der Hamelner Rechtanwalt Roman von Alvensleben hat vor dem am Donnerstag beginnenden Prozess gegen die mutmaßlichen Täter im Missbrauchsfall Lügde erneut Kritik an den Behörden geübt. Es habe genügend Hinweise auf möglichen Missbrauch gegeben, sagte der Anwalt der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Alvensleben vertritt als Nebenkläger im Prozess mehrere missbrauchte Kinder. "Das ganze System hat nicht funktioniert", so der Jurist. Er sprach von "fehlendem Informationsfluss" und mangelnder Vernetzung der Behörden - beginnend beim Jugendamt und endend bei der Polizei. "Wenn der eine Andreas V. ins System eingibt, müsste beim anderen schon automatisiert die rote Lampe aufleuchten." Das sei aber nicht passiert. Stattdessen habe das Jugendamt diesem sogar eine Pflegetochter zugeteilt. Das sei "unfassbar", sagte von Alvensleben. "Was in Lügde ist, das hätte alles nicht passieren müssen". +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar