Fulda. Mit ihrem Konzept für einen Ohrring, der die Körpertemperatur herunterkühlt, hat sich Amelie Hellmann aus dem Fachbereich Oecotrophologie im diesjährigen Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda den ersten Platz und damit das Preisgeld in Höhe von 750 Euro gesichert. Die Studentin des Studiengangs Public Health Nutrition überzeugte die Jury mit ihrer Idee, auch ohne Kühlpad oder kaltes Wasser für einen Frischekick zu sorgen. Gedacht ist das Schmuckstück mit intergierte Kühlung für Menschen, denen schnell zu warm wird. Es soll das Wohlbefinden beim Sport oder schlicht bei hohen Temperaturen im Sommer steigern – steuerbar über einen Knopf am Ohrring oder per App.
Die Idee entstand beim Anschauen einer Folge des Wissensmagazins Galileo, ließ Amelie Hellmann in ihrer Präsentation am Mittwochnachmittag (25.04.) im Hochschulzentrum Fulda Transfer wissen. Dort habe sie erfahren, dass gerade am Ohrläppchen der Kreislauf bzw. die Körpertemperatur heruntergekühlt werden könne, und daraufhin die Idee für den Ohrring entwickelt.
Auf den mit 500 Euro dotierten Platz zwei schaffte es Florian Hofmann mit seiner Informationsplattform speziell für eigenständige und junge Aktienanleger. Sie soll helfen, schneller und vor allem einfacher fundierte Entscheidungen bezüglich eines Aktieninvestments treffen zu können. Der Student aus dem Fachbereich Wirtschaft befasst sich seit einigen Jahren schon mit Aktienanlagen und beantwortet immer wieder viele Fragen rund um diese Form der Geldanlage. So entstand die Idee, den Prozess der Hilfestellung zu vereinfachen, ihn übersichtlicher und nutzerfreundlicher zu machen, als dies bislang der Fall ist.
Den dritten Preis in Höhe von 250 Euro erhielt im wahrsten Sinne des Wortes eine Schnapsidee. Hinter dem Konzept mit diesem Titel stehen alkoholische Smoothies, die nur Obst, Gemüse und verschiedene Schnapssorten enthalten, nicht aber Säfte und Zucker. Josefine Schulze, Johanne Orendt und Theresa Schilberth aus dem Fachbereich Oecotrophologie wollen damit den Alkoholkonsum genuss- und vor allem maßvoller gestalten. Durch die etwas dickflüssigere Konsistenz könne das Produkt nicht zu schnell getrunken werden. Es erfolge zudem eine gewisse Sättigungswirkung, sodass es nicht im Übermaß verzehrt werde, argumentieren die Studentinnen.
Insgesamt sechs Ideen präsentierten sich dieses Jahr bei der Preisverleihung im Hochschulzentrum Fulda Transfer. Der Publikumspreis wurde wie immer per Live-Abstimmung vergeben. Er ging an Elina Guseynova und Dilfuza Gündüz Emetova aus dem Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften für ihre Idee, ein Zentrum für Sprachen und interkulturelle Kommunikation zu schaffen, in dem neben Sprachkompetenz auch interkulturelle Sensibilität vermittelt wird. Ihr Preis: ein Rundflug über die Wasserkuppe. +++ pm
Die Sieger und Teilnehmer an der Preisverleihung auf der nächsten Seite

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