Berlin. Grünen-Parteichef Cem Özdemir hat eine Debatte über den Sinn von Doppelspitzen in der Grünen-Führung angestoßen. Sie sind seiner Ansicht nach ein Grund für die fehlende Durchschlagskraft der Partei: „Die doppelte Doppelspitze der Grünen macht es nicht leichter, personelles Profil zu gewinnen und Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner zuzuspitzen“, sagte Özdemir der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Zuletzt hatte der grüne Umweltminister von Schleswig-Holstein, Robert Habeck, angekündigt, sich für eine Spitzenkandidatur bei der nächsten Bundestagswahl zu bewerben. Auch Özdemir gilt an Anwärter dafür. Zwei Männer könnten aber kein Spitzenduo bilden, dort muss mindestens eine Frau vertreten sein. Bei den Grünen werden die Partei und auch die Bundestagsfraktion von jeweils zwei Vorsitzenden geführt, von denen mindestens einer weiblich sein muss. Özdemir steht der Partei zusammen mit Simone Peter vor, die Fraktion wird von Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter geführt. +++ fuldainfo
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