Warschau. US-Präsident Barack Obama hat die Schüsse auf Polizisten in der Stadt Dallas im US-Bundesstaat Texas als einen „grausamen, geplanten und abscheulichen Angriff“ verurteilt. Es gebe keine Rechtfertigung für die Tat, sagte Obama am Rande des Nato-Gipfels in Warschau. Alle Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Bei einer Anti-Rassismus-Demonstration hatten Heckenschützen das Feuer eröffnet, mindestens fünf Polizisten starben, sechs weitere Einsatzkräfte und ein Zivilist wurden verletzt. Mehrere Verdächtige wurde festgenommen. Ein Mann hatte sich in einem Parkhaus verschanzt und sich Schusswechsel mit der Polizei geliefert. Örtlichen Medienberichten zufolge tötete er sich schließlich selbst. Anlass der Proteste war der Tod zweier Afroamerikaner in den vergangenen Tagen: Im Bundesstaat Minnesota starb ein 32-Jähriger in einem Krankenhaus, nachdem ein Polizist bei einer Fahrzeugkontrolle auf ihn geschossen hatte. Zwei Tage zuvor hatten zwei Polizisten einen 37-Jährigen auf einem Parkplatz im Bundesstaat Louisiana zu Boden gezwungen und ihn aus nächster Nähe erschossen. +++ fuldainfo
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