NRW-Schulministerin nennt Ergebnisse der IGLU-Studie unbefriedigend

Lesekompetenz sei mehr "als das Konsumieren von Tweets"

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Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat größere Anstrengungen zur Verbesserung der Leseleistungen von deutschen Schülern verlangt. Die neuen Ergebnisse der internationalen IGLU-Studie seien unbefriedigend: “Deutschland befindet sich noch immer auf dem Standstreifen und wir müssen noch einen Gang zulegen, um auf die Überholspur zu gelangen”, sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Auch die Digitalisierung könne dazu beitragen, die tradierten Kulturtechniken Schreiben, Rechnen und Lesen zu stärken. Lesekompetenz sei mehr “als das Konsumieren von 280 Zeichen-Tweets”. Laut der am Dienstag veröffentlichten internationalen Lesestudie IGLU für das Jahr 2016 sind die Leseleistungen der Viertklässler in Deutschland seit 2001 stabil über dem internationalen Mittelwert geblieben. Allerdings stieg der Anteil der im Lesen leistungsschwachen Viertklässler auf 18,9 Prozent. +++

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Zieherser Hof

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1 Kommentar

  1. Die Kinder sind unseren Politikern halt scheißegal

    In NRW hat man die ganzen Flüchtlingskinder einfach entsprechend ihrem Alter in die normalen Schulklassen gekippt. Die deutschen Kinder werden als Hilflehrer angestellt, damit die Kinder wenigstens etwas vom Unterricht mitbekommen und Deutsch lernen.

    Das große Geldspar-Experiment Inklusion.
    Statt teure Sonderschulen und Sonderpädagogen wollte man die Kinder lieber auf die normale Schule schicken und stellt diesen Hilfspersonal zur Seite, die einen, über die BA finanzierten, Kurzlehrgang gemacht haben. Oft wird dieses Personal sogar als Lehrer missbraucht oder als helfende Hand für die Lehrer.

    Für die Richtigkeit der Hausaufgaben sind in NRW die Eltern verantwortlich. Da ist völlig egal, ob die Racker vorher in der offenen Ganztagsschule in der Hausaufgabenbetreuung waren.

    Die Deutschen haben ein der höchsten Frauenerwerbsquoten im typischen Mütter-Alter. Betreuungsangebote und Kindergarten staffeln sich nach dem Einkommen, so dass die Eltern hier zusätzlich Geld abdrücken müssen. Hinzu kommt das Problem, dass Deutschland eine sehr geringe Wohneigentumsquote hat und die Mietpreise in den Ballungsräumen in den letzten Jahren explodiert sind, ohne dass sich die Löhne entsprechend erhöht hätten.
    Ergo: Bei immer mehr Familien muss richtig gerackert werden, damit man über die Runden kommt. Dann am Abend noch für die Kinder die Welt retten? Wird schwierig.

    Zweitens gibt man sich in Berlin sehr viel Mühe, den Kindern auch die Zukunft zu versauen. Statt vom demographischen Wandel profitieren zu können, importiert man kräftig “Fachkräfte”, die sich kaum selber finanzieren können und gleichzeitig die Löhne drücken.

    Das Problem sitzt, wieder einmal, in Berlin.

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