Hamburg. Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), will sich nach eigenem Bekunden "kein dickes Fell zulegen, denn das lässt mich abstumpfen". "Wenn ich nicht mehr offen bin, kann ich nicht mehr die Politik machen, die ich machen möchte, weil die sich aus dem direkten Kontakt zum Bürger speist", sagte Kraft dem Magazin "Brigitte" im Rahmen der Gesprächsreihe "Brigitte Live" am Montagabend. Die SPD-Politikerin betonte zudem, dass sich das Frauenbild in der Politik verändert habe. "Ich kann Frau bleiben in der Politik und muss mich nicht der Männerwelt anpassen." Allerdings würden Frauen in der Politik immer noch "mit anderen Adjektiven beschrieben", so die Sozialdemokratin mit Blick auf die jüngst von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) als "weinerlich" bezeichnete Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) weiter. "Ich fand die Debatte gut. Auch ich werde manchmal mit Attributen belegt wie `dünnhäutig`, `kratzbürstig` oder `zickig`. Und eben nicht als `kämpferisch` und `durchsetzungsstark`, das sind männliche Attribute. Das zeigt mir dann, wir sind noch nicht so weit, wie wir manchmal glauben." +++ fuldainfo
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