Nach der Anti-Terror-Razzia der Polizei im Raum Düren sowie in Köln, bei der insgesamt sechs Personen in Gewahrsam genommen wurden, gibt es nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU) bisher keinen Anfangsverdacht für eine Straftat. Die Polizei habe im Vorfeld der Durchsuchungen „keine Hinweise auf einen konkreten Anschlagsort, keine Hinweise auf eine konkrete Anschlagszeit und keine Hinweise auf eine konkrete Anschlagsart“ gehabt, sagte Reul am Donnerstagnachmittag in Bochum. Es habe jedoch Hinweise gegeben, dass die sechs in Gewahrsam genommenen Personen „möglicherweise einen Terroranschlag planen könnten“, so der nordrhein-westfälische Innenminister weiter. Die Kölner Polizei hatte am Donnerstagmorgen sieben Wohnungen und Arbeitsstätten durchsucht. Bei den Durchsuchungen seien Datenträger, 20 Mobiltelefone, mehrere Baseballschläger und Messer sichergestellt worden, so der CDU-Politiker. Ein 30-jähriger deutsch-libane sischer Konvertit und ein 21-jähriger deutscher Konvertit seien als islamistische Gefährder eingestuft, sagte Reul. +++
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