Omid Nouripour und Ricarda Lang sind neue Parteivorsitzende der Grünen. Nouripour erhielt auf dem Parteitag am Samstag laut Angaben der Partei 82,6 Prozent der Stimmen, Lang kam auf 75,9 Prozent. Das Ergebnis des Online-Parteitags muss noch per Briefwahl bestätigt werden, was aber als reine Formalie gilt. Sie folgen damit auf Annalena Baerbock und Robert Habeck, die dieses Amt seit 2018 innehatten und im Herbst in die Bundesregierung gewechselt waren. Lang trat ohne Gegenkandidatin an, Nouripour musste sich gegen Mathias Ilka (2,3 Prozent) und Torsten Kirschke (8,0 Prozent) durchsetzen. „Wir müssen endlich den falschen Widerspruch zwischen Klimaschutz und Sozialem auflösen“, sagte Lang in ihrer Bewerbungsrede vor der Wahl. „Wir müssen jetzt beweisen, dass es geht“, so Lang. Klimaschutz und Gerechtigkeit müssten die Grundlage der Grünen-Politik werden. Nouripour sagte, man könne „stolz sein“ auf den Koalitionsvertrag. Das Papier trage „eindeutig eine grüne Handschrift“. Er hob zudem die Parteigeschlossenheit hervor und schwor auf die Landtagswahlen ein. +++
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Richarda Lang ist eine Grünen-Vorsitzende wie aus dem Bilderbuch: 28 Jahre jung, Studienabbrecherin und ohne Berufsausbildung oder gar Berufserfahrung. Das passt.
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Richarda Lang ist eine Grünen-Vorsitzende wie aus dem Bilderbuch: 28 Jahre jung, Studienabbrecherin und ohne Berufsausbildung oder gar Berufserfahrung. Das passt.